Leben mit Kindern

Was hat der gesunde Babyschlaf mit dem Babybett zu tun? Rat einer Expertin

15. Dezember 2020
Babyschlaf_Babybett

Der Babyschlaf ist DAS Thema für frisch gebackene, junge Eltern. Sobald man sich zu Hause mit dem neuen Familienmitglied etwas eingerichtet hat, stellen sich Vater und Mutter die Frage, wann der Nachwuchs wohl endlich mal durchschläft. Der Schlafmangel macht besonders die stillenden Mütter schnell mürbe und wir wünschen uns irgendwann wenigstens einmal weniger aufstehen in der Nacht. Heute spreche ich mit Expertin Steffi, die Lalemie betreibt, eine Website für junge Mütter.

Wie findest Du eigentlich den Spruch: “Ich hab geschlafen wie ein Baby”?

Der passt am besten zu einem kleinen Nickerchen! Denn den Babys schlafen ja immer nur für wenige Stunden am Stück. Und – so wie wir Großen – können auch Babys Einschlafprobleme haben oder nachts unerwartet aufwachen.

Was würdest Du einer jungen Mutter raten, die über Schlafmangel klagt?

Gönn dir kurze Schläfchen, wenn das Baby einnickt. Sprich mit deinem Partner oder mit einer Bezugsperson und nimm Hilfe an, wenn jemand sie anbietet. Oder hole dir professionelle Unterstützung. Du musst nicht alles alleine schaffen! Konzentriere dich außerdem voll und ganz auf dich und dein Baby – Wohnungsputz, berufliche oder soziale Verpflichtungen können warten.

Was hältst du von Schlafprogrammen?

Die sind mit Vorsicht zu genießen. Dabei gibt es bestimmt gute Ansätze. Aber Schlafen können wir unseren Babys nur bis zu einem gewissen Grad lernen. Es gibt auch keine Garantie dafür, dass der Nachwuchs ab einem bestimmten Alter 12 Stunden durchschläft. Schlafroutinen müssen sich erst entwickeln! Und viele verschiedene Faktoren beeinflussen, wie gut oder schlecht ein Baby einschlaft. Die fallen bei standardisierten Programmen oft unter den Tisch.

Wie sieht eine sichere Schlafumgebung aus? Gibt es hier Dinge zu beachten, um Babys Schlaf zu begünstigen?

Die Sicherheit findet vor allem im Babybettchen statt: Das braucht eine feste Matratze, die genau in den Rahmen passt. Gitterstäbe sind wichtig, damit der oder die Kleine nicht herausfällt. Und bitte nichts außer dem Baby ins Bettchen legen; keine Decken oder Stofftiere. Auch der Raum soll angenehm temperiert und die Luft nicht zu trocken sein. Wenn das Bett dann noch aus einem schadstofffreien Material besteht, steht dem schönen Schlummer nichts mehr im Weg!

Was hilft einer jugen Mutter, um den Tag des Babys gut zu strukturieren?

Routinen sind wichtig: immer zur gleichen Zeit baden oder Spazierengehen zum Beispiel. Mamas sollten auch beobachten, wann das Baby besonders munter oder schläfrig ist – und dann entsprechende Aktivitäten planen. Setzt auch klare Symbole für Tag und Nacht. Nach der nächtlichen Fütterung gibt es zum Beispiel keine Spielstunde, tagsüber aber schon.

Was ist für Dich die beste Babybett-Lösung?

Ganz eindeutig das Beistellbett: Damit sind Mama und Baby sich ganz nah – und trotzdem hat das Baby seine eigene, gut geschützte Bucht.

Über Steffi:

Steffi, Mama von 2 kleinen Chaoten (2 und 4). Ich schreibe schon immer für mein Leben gern und habe mich vor einiger Zeit dazu entschieden meine Erfahrungswerte über das Mama Dasein mit dieser Leidenschaft stärker zu verbinden – so ist Lalemie.de entstanden. Auf meinem Blog findet ihr alles, was mich als Mama bewegt!

 

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