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Der Roman für junge Mädchen: Buchrezension „Myriad High“ von Carly Wilson

8. September 2017
Buchrezension Myriad High

Myriad High, eine Highschool voller Intrigen und Geheimnisse, Schulalltag, moderner Technik und Liebe. Drei Girls, für die ein ganz neues Leben beginnt… Klingt genau nach meinem Geschmack bzw. nach meinem Geschmack als junges Mädchen. Und da liegen ja nur ein paar Jahre dazwischen…

Ich habe das Buch „Myriad High“ von Carly Wilson, erschienen im dtv Verlag, für Euch gelesen und es gleich unserer Babysitterin sozusagen zum „real life“ check gegeben. „Myriad“ High ist als Serie geplant, der nächste Band erscheint im Oktober.

Carly Wilson
Myriad High
Was Hannah nicht weiß
dtv
ab 12 Jahren
9,95 € (D)

Myriad High: Um was geht es in dem Buch

Die drei Freundinnen Hannah, Chloe und Sophie kommen nun in die 9. Klasse an der coolen Myriad High, welche eine High School der besonderen Art ist. Hier werden neben den normalen Schulfächern auch Bereiche wie Produkt-Testing, Bio-Fuse, Kaltproduktion, Offline leben und Cyberspuren lesen unterrichtet. In der neunten Klasse bekommt man als Schüler sogar ein E-Auto gestellt mit dem man kostenlos auf dem Campus fahren kann.

Neben dem Schulalltag schleichen sich bei den drei Protagonisten (Hannah, Chloe und Sophie) aber auch einige Probleme und Intrigen in Dingen wie Liebe, Freundschaften und noch vielem mehr ein. Außerdem scheinen einige Schüler Geheimnisse zu verbergen. Ein Traumcampus, so groß wie eine Kleinstadt voll mit attraktiven Menschen.

Ein typischer High-School Roman

Hier tummeln sich neben den drei Protagonistinnen auch die typischen Cheerleaderzicken und (na klar!) gut aussehende Jungs. Man könnte sagen, es werden so ziemlich alle amerikanischen High School-Klischees in dem Buch erfüllt. Genau wie man es aus den vielen Filmen so kennt und sich vorstellt. Obwohl Hannah, Chloe und Sophie doch so verschieden sind, verstehen sich die drei Mädchen bestens und versuchen gemeinsam die neue Zeit an der Myriad High zu meistern.

Um den futuristischen Campus noch einmal genauer zu erläutern hier einmal die Campusbeschreibung eines Myriad High Schülers (Evan), der den Campus mit folgenden Worten beschreibt:

,,Der Campus hatte alles, was der Mensch brauchte, und wahrscheinlich noch etliches mehr, was er nicht brauchte. Sportanlagen, einen See komplett mit Schönen und Ruderbooten, einen künstlich angelegten Fluss für Rafting, ein Stück Strand, Kletterfelsen, zahllose Cafes und Restaurants, Bürogebäude, Forschungslabore, einen botanischen Garten, ein Krankenhaus, ja sogar eine Wintersporthalle, sollte jemand das Bedürfnis verspüren, mitten im September in Kalifornien Schlittschuh zu laufen oder Ski zu fahren…“

Stil und Sprache

Das Buch ist in leichten Sätzen geschrieben und dadurch schnell und gut zu lesen. Durch den Perspektivenwechsel, der ständig auftritt, kann man sich gut in jede einzelne Person hineinversetzen. Zum Teil wird die typische ,,coole Jugendsprache“ verwendet, was die Jugendlichen Leser besonders ansprechen dürfte. Durch die vielen Geheimnisse und Intrigen, die im Laufe des Buches auftreten, wird der Leser zum miträtseln angeregt, was dazu führt, dass man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen will. Die ständige Spannung, was als nächstes passiert oder welcher Streich wohl als nächstes kommen wird, ist sehr fesselnd beschrieben. Da wünscht man sich fast ein Teenie in Amerika zu sein (aber das habe ich mir auch schon zu Zeiten von „Beverly Hills 90210“ gewünscht….)

Myriad High: Der zweite Teil wird schon sehnsüchtig erwartet

Unsere Babysitterin hat das Buch auch gelesen und kam zu diesem Urteil:

„Insgesamt hat mir der Jugend-Roman sehr gefallen. Schon das Buchcover verspricht eine unterhaltsame Teenie-Story. Die Story ist spannend, witzig und durch die vielen technischen Erfindungen auch sehr einfallsreich, was ich besonders mochte.
Das Buch ist vor allem für Mädchen von 12 bis 15 Jahren gedacht, aber auch ich (18 Jahre) habe das Buch mit Freude gelesen und habe es geliebt.

Freundschaft, Liebe, Schule, Eifersucht und noch viele Dinge mehr, mit denen ein Teenager so zu kämpfen, hat werden thematisiert, so dass sich wohl die meisten Teenies total in die Charaktere hineinversetzen können und vielleicht auch noch etwas dabei lernen können. Ich kann das Buch also nur empfehlen und denke jedes Teenie-Mädchen würde sich über das Buch freuen und es gerne lesen. Und da es für mich aufgrund des offenen Endes, des „Cliffhangers“, spannend bleibt freue mich mich schon umso mehr auf den zweiten Teil!“

 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Heldenstücke, dem neuen multimedialen Magazin für Kinder enstanden. Heldenstücke ist für Kinder bis 12 Jahren und auch für die Eltern. Es werden u. a. Bücher, Apps, Spiele und Filme vorgestellt. Man kann aber auch Rätsel lösen und an Gewinnspielen teilnehmen. Schaut mal dort vorbei, es ist wirklich gut gemacht.

Mehr Heldenstücke gibt es bei meinem Kollegen Johnny zu lesen, der hat gerade ein schönes Erstleserbuch auf seinem Blog besprochen. Schaut auch da mal vorbei!

Kollegin Lucie hat das Buch „Schokopokalypse“ gelesen, auch ein sehr schönes Buch!

 

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2 Kommentare

  • Reply Stacia 8. September 2017 at 9:05 pm

    Leider ist für mich ein Buch mit einem solchen Cover kein Heldenstück. Besonders nicht, wenn es, neben Unterhaltung, den Anspruch erhebt, jungen Mädchen etwas mit auf den Weg geben zu wollen. Die drei Damen sind einfach viel zu dünn.
    Nun kann man auch mit dem Finger auf mich zeigen und sagen, ich übertreibe. Aber es sind doch genau solche Bilder, die so ganz nebenbei die Vorstellung formen, wie Mädchen und (junge) Frauen aussehen sollen.
    Ich freue mich aber über Buchvorstellungen, und werde mich auch auf der Website von Heldenstücke umschauen.
    LG

  • Reply Kinderbuch: „Conni geht zur Zahnärztin“ + Mitmach-Zeitschrift „Spielerisch die Zähne putzen“- Carlsen Verlag 18. September 2017 at 5:55 pm

    […] Frau Mutter: Kinderbuch „Myriad High“ von Carly Wilson – dtv Verlag […]

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