Familienalltag mit Humor

Dienstreise: 6 gute Gründe für Mama, mal weg zu sein

23. Juni 2016

Dienstreise, das Wort hat einen wunderbaren Klang für mich! Zu Anfang gleich mal ein Geständnis. Ich bin gerne mal weg. Ja, auch von meiner Familie. Ich bin ja selbständig und arbeite von zu Hause. Da ist tagsüber der TK-Lieferant oft mein einziger Draht nach draußen. Draußen, da wo die Menschen sind und geredet wird. Man Kollegen hat und Meetings. Den sozialen Aspekt des Berufslebens im Angestelltenverhältnis vermisse ich schon. „Machen Sie mal schnell’ne Exceltabelle für die Reportings mit dreifarbigem Säulendiagramm“, das vermisse ich nicht so. Bei meinen Dienstreisen bin ich unter Menschen und fühle mich immer so “wohooo”.

Hier meine 6 Gründe, warum ich gerne auf Dienstreise bin

1. Die akribische Planung, minutengenau

Wie bei jeder berufstätigen Mutter muss so eine Reise generalstabsmässig geplant werden. Kann mein Mann übernehmen, muss ich drei Babysitter jonglieren und eine halbe Stunde bei den Nachbarn überbrücken? Ist eingekauft? Wasche ich noch eine Maschine vorher? Die letzten beiden Punkte können tatsächlich auch von der betreuenden Person aka Vater erledigt werden. WÄHREND der Kinderbetreuung. Hammer, was so ein Mann alles kann.

2. Der „Ich bin dann mal weg-Faktor“

Wenn alles steht und ich mein Köfferchen gepackt habe, kann mich nichts mehr halten. „Mama. wo ist mein Lieblings-T-Shirt?“ „Wo muss ich denn die Kinder morgen zum Kindergeburtstag bringen“? IS MIR EGAL. Ich kann dann total abschalten. Ich bin dann mal weg und mein Mann/Oma/Babysitter übernimmt. Das Dolle ist ja: Es klappt prima und wirklich mal weg sein, auch im Kopf, tut unheimlich gut.

dienstreise 1

 

3. Das „Ich bin so mobil, frei und busy – Gefühl“

Unglaublich, wie schnell man von A nach B kommt oder auch nur morgens in seinem Hotelzimmer fertig ist, wenn man allein ist und ohne Kinder, um die man sich kümmern muss. Und frei ist man! Ich frühstücke nicht oder eine viertel Stunde länger, Ich liege ALLEINE in der Mitte des Bettes oder auch mal auf der linken Seite. Irre, was man sich auf einer Dienstreise alles so „rausnehmen kann“. Voll rebel-mässig. Wenn das meine Kinder wüssten!

4. Der unsichtbare independent-super-woman Umhang

Wenn ich alleine geschäftlich unterwegs bin, fühle ich mich immer sehr kompetent. Keine Ahnung, ob das an meinen neuen Shapewear-Stützstrumpfhosen liegt, aber ich habe das Gefühl, dass ich da hingehöre, wo ich bin. Leute haben mich eingeladen, ich berate oder präsentiere. Danach gehe ich mit Kollegen essen oder in eine Bar. Ich bin Frau, Mutter, Kollegin, Geschäftspartner. Auf Dienstreisen fühlt sich das immer besonders „Tschakka“ an.

5. und dann schickt mir mein Mann ein Foto über whatsapp….

…letzte Woche ein Bild meiner selig schlummernde Tochter neben ihrem Kuscheltier. Ich weiß genau, wie sie sich jetzt anfühlt in diesen Morgenstunden, die wir meistens sonst nebeneinander im Bett verbringen. Dann umarmt sie mich schlaftrunken und ich küsse sie unbemerkt.
Bäääm! Und dann möchte ich mich sofort nach Hause bekamen und das tolle breite Bett ist plötzlich einfach nur leer. Nix mehr Tschakka, nur Sehnsucht. Solche Momente zeigen mir, dass unter dem unsichtbaren Super- Woman – Umhang die Kleinen immer Platz haben werden.

6. Der „Mama ist wieder da-Moment“

„Mamaaa, da bist Du wieder!“ Die Kinder laufen mir bei der Begrüßung in die Arme.
„Hassuunswasmitgebracht?“ Die Frage kommt nach zwei Sekunden. “Ich habe Euch mich mitgebracht” ist dann fast so wertvoll wie die neuen, bunten Brause-Ufos. Alles ist gut!

Wie geht es Euch bei Dienstreisen?

 

berufstätige Mutter

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3 Kommentare

  • Reply Angela 23. Juni 2016 at 7:44 am

    “Hammer, was so ein Mann alles kann.” …made my day. :-))))) danke! LG, Angela von Heimspiel Bonn

  • Reply Katja(Mamatized) 23. Juni 2016 at 3:09 pm

    Oh ja, das kenne ich auch! Gerade wenn der Mann sonst ständig auf Dienstreise ist, tut es allen Beteiligten mal gut, die Rollen zu tauschen! Ich denke dann immer: Mann ist das schön nicht der zu sein, der auf die Rückkehr wartet!

  • Reply Sandra 29. Juni 2016 at 11:40 am

    Super Thema, super Text. Und so wahr!

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