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Eine schöne Mama! Das große Beauty Interview mit: Dani!

21. Februar 2017

In der Interviewreihe „Eine schöne Mama“ hier auf dem Blog stelle ich Euch tolle Frauen vor, die auch noch Mütter sind. Super toll! Wir reden über Mode, Aussehen und veränderte (oder unveränderte) Schönheitsideale, wenn man Mutter geworden ist. Außerdem gibt eine Menge Tipps und Tricks und auch Warnungen vor unnötigem Schnickschnack. Heute rede ich mit Dani von Butterflyfish. Dani ist eine sehr liebe Kollegin, die ich seit Beginn meiner Bloggerei kenne. Ich mag an ihr ihre Natürlichkeit, ihren Witz und ihre Direktheit. Sie schreibt den tollen Lifestyleblog für Kinder Butterflyfish, den Ihr bestimmt schon alle kennt. Sie verrät uns warum sie sich jede Woche ein Zuckerpeeling bastelt, was sie für ihre tollen Haare tut und warum sie gerne Komplimnete macht. Viel Spaß!

Hat sich Dein Verständnis von Aussehen und Schönheit verändert, seit Du Mutter bist?

Ehrlich gesagt nein. Ich habe mich früher weder geschminkt, noch IRGENDWAS anderes gemacht. In meinem Bad stand eine Tube Nivea. Die funktionierte quasi für alles. Erst als ich einen Mann kennengelernt habe, der im Bad länger braucht als ich, habe ich aufgeholt mit der Beautyware, schminke mich ab und an und bemale meine Fingernägel auch mal ganz gern. Früher hatte ich immer Angst mit zu viel Farbe aufzufallen, heute lenkt sie einfach von den Falten und den Ringen um die Augen ab.

Wie sieht Dein tägliches Gesichtspflege-Ritual aus?

Je nach Zeit. Wenn keine ist: Wasser und Creme (zur Zeit liebe ich die Rosengesichtscreme von Dr. Hauschka – die hilft gegen trockene Haut), wenn mehr Zeit ist, benutze ich auch Gesichtswasser, Hyaluron Serum und eine Anti-Falten-Creme. Auch wenn ich mir nichts vormache: Die Falten werden dadurch nicht weniger.
Welche drei Produkte im Bereich der Gesichtspflege empfiehlst Du und warum? Was hilft wirklich?
Helfen? Nun ja, ich schätze, wer nicht raucht, viel schläft und wenig trinkt, hat schon mal einen guten Beauty-Vorschuss.
Ich benutze den Blue Therapy Ultra-Blur Filler von Biotherm, der füllt tatsächlich die Falten auf und ich fühle mich dann so, als käme ich den Tag über mit mir und meinen gemilderten Falten klar. Allerdings muss man immer wieder nachcremen. Aber egal. Macht schön.

Außerdem bastle ich mir jede Woche ein Zuckerpeeling (ich darf ihn ja gerade nicht essen, aber ins Gesicht schmieren geht ;)) aus Olivenöl und Zucker. Das massiere ich ein und schwupp, weiche Haut galore.

Für’s Gesicht nutze ich die oben genannte Rosencreme von Dr. Hauschka oder die Anti-Aging Powercreme von Beauté Mediterranea. Ganz nach dem Motto, viel hilft viel. Aber nichts für ungut, ich bin davon überzeugt, dass das alles nur Placebo sind – ist mir aber trotzdem egal. Und, für das bisschen GLOW in da face habe ich noch die Vitamin C Creme aus dem Bodyshop. Die war ein Abschiedsgeschenk und ich liebe sie. Wer blass ist, ist mir dieser Creme gut beraten!

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Welches Beauty-Produkt ist nach Deiner Meinung völlig sinnlos?

Anti-Falten-Creme. Aber die Hoffnung stirbt halt zuletzt.

Stichwort Haare: Nimmst Du Dir Zeit, sie zu stylen oder eher nur waschen, trocknen und raus aus dem Haus?

Waschen, trocknen, raus. Ab und an nutze ich aber Öl Magique von Elvital das macht meine Haare total glatt und seidig. Und seeeehr selten benutze ich so ein Kokosspray vom Frisör (das ich eigentlich für meine Tochter gekauft habe), das war sauteuer, kann nix, riecht aber hervorragend. Man gönnt sich ja sonst nix.

Hast Du “Deine” Frisur gefunden oder bist Du noch auf der Suche?

Ich hatte mein Leben lang mit Ausreißern die immer selbe Frisur. Blond, lang, unbehandelt. Mit 20 habe ich sie mir kurzzeitig rot getönt und schulterlang geschnitten. Selbiges – nur ohne rot – dann noch mal mit 29. Mit 31 habe ich mir eine Kurzhaarfrisur verpassen lassen. Die Reaktion des Mannes: Nun ja, du bist eher der langhaarige Typ. Daher wieder: Blond. Lang. Bis sie mir ausfallen.

Ist Dir Mode wichtiger oder ein ganz persönlicher Style?

Ich trage ausschließlich Zeug, in dem ich mich wohlfühle. Ein Modeblogger wird aus mir in diesem Leben auf jeden Fall nicht wirklich. Ich mag es sportlich und bequem. Ich liebe Sneakers und Sportklamotten. Mein Lieblingsteil ist derzeit Unterwäsche. Skiunterwäsche. Aber sie ist soooo weich und warm und aus Merino (von Icebreaker). Ich besitze keinen einzigen Rock. Immerhin zwei Kleider. Die trage ich aber nur im Sommer im Urlaub…

Dein Tipp, um im Alltag mit Kindern gut auszusehen?

Auf jeden Fall die Vitamin C cream, für den Fall, dass ich müde aussehe. Oder contouring, aber da bin ich nur so mittelgut drin. Roter Lippenstift (ich habe mir die Knallfarbe Ruby Tuesday von Maxfactor gegönnt). Nagellack (in rot. Oder knallblau), Concealer und vor allem: GERADE STEHEN!
Oder die Aufmerksamkeit auf die Kinder lenken.

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Wann fühlst Du Dich am schönsten?
Wenn ich nach dem Joggen duschen war und mir die Haare geföhnt habe. Und nach der Sauna im Bademantel. Ganz ungeschminkt. Dann hab ich immer noch ein leicht rotes Gesicht, aber im Winter sehe ich damit weniger krank aus – und seit mein Bauch wieder weg ist, fühle ich mich fast immer schön.

Was willst Du Deinen Kindern in Bezug auf Schönheit mitgeben?

Das sie so wie sie sind, schön sind. Das es egal ist, was andere denken. Und das es wichtig ist, auch das Aussehen anderer so zu akzeptieren, wie es ist. Sei du selbst quasi.  Und lass die anderen auch! Respekt. Augenhöhe.

Was willst Du als 50jährige Frau geschafft haben?

Oh Gott. Ich habe keine Ahnung. Das sind noch fast 15 Jahre. Ich weiß nur, dass ich nicht krank sein will und keine Bewegungseinschränkungen haben möchte. Mit 50 sind beide Kinder auf jeden Fall raus aus dem Haus. Vielleicht bin ich dann auch gar nicht mehr in Berlin, sondern wir reisen rum und legen uns nicht mehr fest. Juhu.

Wird man, wenn man älter wird netter zu sich selbst und anderen Frauen?

Hm. Das weiß ich nicht genau. Ich merke nur, dass der Druck heutiger junger Frauen viel krasser sein muss, als „zu meiner Jugend“. Der Druck schön zu sein, wird durch Instagram, Facebook, Fashion- und Beautyblogger so viel größer und damit hat sicher auch mehr Stutenbissigkeit Platz. Aber wenn ich jetzt nur für mich spreche: Ich versuche allen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und ihnen auch ab und an mal zu sagen wie toll sie sind oder aussehen. Ich weiß nämlich: Es tut uns Frauen gut, wenn uns mal einer sagt: Hase, du siehst heute so super aus! Und wir sollten doch viel mehr netzwerken und uns vor allem so akzeptieren, wie wir sind.

 

Liebe Dani, das sind super Ansichten. Bleib so wie Du bist!

 

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2 Kommentare

  • Reply ideas4parents 21. Februar 2017 at 11:32 am

    Liebe Nina, liebe Dani,
    danke für dieses tolle Interview.
    Jeder ist schön, so wie er ist, das ist ein wichtiges Statement.
    Macht weiter so!
    Liebe Grüße
    Marina von ideas4parents

  • Reply Ziele für März - Monthly Goals - Butterflyfish 7. März 2017 at 8:42 am

    […] lassen wir das). Aber ich bin erst 37. Ein schönes Alter oder? Da hilft es doch, gleich ein Beauty-Interview zu machen. Und bei jemand anderem zu lesen, wie es so ist, 35 zu werden. Da ist dann doch kein so […]

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