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Eine schöne Mama: Das Beauty Interview mit Maria!

9. Mai 2017

In der Interviewreihe „Eine schöne Mama“ hier auf dem Blog stelle ich Euch tolle Frauen vor, die auch Mütter sind. Super toll! Wir reden über Mode, Aussehen und veränderte (oder unveränderte) Schönheitsideale, wenn man Mutter geworden ist. Außerdem gibt eine Menge Tipps und Tricks und auch Warnungen vor unnötigem Schnickschnack. Heute rede ich mit Maria vom Blog Westendmum, die gerade ein Praktikum bei mir macht.

Hat sich Dein Verständnis von Aussehen und Schönheit verändert, seit Du Mutter bist?

Ehrlich gesagt hat sich mein Verständnis von Styling nicht besonders geändert seit ich Mutter bin. Ich habe schon immer sehr auf mein Äußeres geachtet, genauso hatte ich allerdings noch nie ein Problem damit, auch mal ungeschminkt und mit fettigen Haaren auf die Straße zu gehen – naja, jedenfalls wenn es nicht besonders weit ist. 😉 Was sich allerdings geändert hat, ist meine Vorliebe für bequemes Schuhwerk. Bevor ich Mutter wurde – selbst als ich hochschwanger war mit meinem ersten Kind – habe ich fast ausschließlich hohe Schuhe getragen. Das könnte ich heute gar nicht mehr. Spätestens nach einer halben Stunde tun mir die Füße, der Rücken, oder beides weh.

Welche drei Produkte im Bereich der Gesichtspflege empfiehlst Du und warum? Was hilft wirklich?

Wasser, milde Seife, Feuchtigkeitscreme. Meine Gesichtspflege ist ziemlich minimalistisch: Morgens wasche ich mir das Gesicht mit Wasser und milder Babyseife. Momentan haben wir die von Penaten, bei der finde ich den Duft besonders schön. Danach creme ich mir das Gesicht mit Feuchtigkeitscreme gemischt mit einem Tropfen Make Up ein. Das grundiert leicht und gibt einen ebenmäßigen Teint, ohne sich dabei trocken auf der Haut anzufühlen. Dann folgt der Concealer und dann, je nach Lust und Laune, alles andere. Die Laboratoire Diadermine Lift+Tiefen-Aufpolsterer Nachtcreme gefällt mir für die Abendpflege. Da ich immer sehr trockenen Lippen habe, schwöre ich übrigens auf Blistex Lippenbalsam! Ich kann echt nicht ohne. Wenn ich ihn abends vor dem Schlafengehen dick auftrage, wache ich mit Babyweichen, hydrierten Lippen auf.

Welche Make-Up Produkte empfiehlst Du?

Allen voran natürlich Concealer – ich glaube alle Mamis wissen was ich meine! Ich benutze den von Astor, der entspricht vom Ton her meiner Haut am meisten. Dann finde ich Rouge ganz toll, weil es einfach Frische ins Gesicht zaubert, selbst wenn die Nacht eigentlich mal wieder zu kurz war. Ich habe einen vom Body Shop in der Nuance „02 – bronze shade:warm glow“. Zum Schluss natürlich der Klassiker: Mascara. Ich benutze momentan den Maybelline Collossal Go Extreme Volum´ Express.


Welches Beauty-Produkt ist nach Deiner Meinung völlig sinnlos?

Antifaltencreme soll ja völlig sinnlos sein… Aber an kleinen Gadgets gibt´s auch viel Unsinniges: Zehentrenner zum Fußnägellackieren zum Beispiel oder spezielle Stäbchen aus Rosenholz, um die Nagelhaut zurück zu schieben. Aber ansonsten denke ich, dass ist immer relativ. Für mich wäre es wohl auch eine Wimpernzange. Allerdings habe ich von Natur aus ziemlich geschwungene Wimpern.



Was willst Du als Frau (und Mutter) geschafft haben, wenn Du 40 geworden bist?

Generell erhoffe ich mir, dass dann endlich alles geregelt ist und seinen Gang läuft: Dass wir das Haus, das wir kürzlich geerbt haben, umgebaut haben und darin leben, die Kinder, die ja dann 5 Jahre älter und alle in der Schule sind, können von dort aus zur Schule laufen, was auch für uns weniger Stress morgens bedeutet ;). Beruflich möchte ich dann gerne so erfolgreich mit meinem Blog sein, dass ich allein davon leben kann und mir keine großen Sorgen mehr ums Geld machen muss, und als Mutter wünsche ich mir viel mehr Geduld und Gelassenheit. Aber am allerwichtigsten ist, dass es uns allen einfach gut geht.

Dein Lieblingsprodukt für Deine Haare ist…?

Die „Tiefenwirksame Wunderkur“ von John Frida. Die hat meine Haare echt mal vor der totalen Zerstörung gerettet. Fast total zerstört waren sie allerdings auch durch ein John Frida Produkt, nämlich das Aufhellungsspray…

Ist Dir Mode wichtiger oder ein ganz persönlicher Style?

Mein ganz persönlicher Style, der allerdings immer auch – mal bewusst, mal unbewusst – durch die Mode beeinflusst ist.

Dein Tipp, um im Alltag mit Kindern gut auszusehen?

Neben meinem kurzen morgendlichen Beautyritual, ist es ganz wichtig, dass man mit Kindern die richtige Kleidung auswählt, also cool, lässig, modisch, stylish, aber nicht zu fein und klassisch. Wichtig ist zum einen, dass die Sachen auch schmutzig werden dürfen, also sollte man welche auswählen, die man gut waschen kann, zum anderen ist die Passform essentiell, denn wenn es zwickt und zwackt und man sich eigentlich gar nicht bücken dürfte, hat man schon verloren. (Löcher-)Jeans und T-Shirt finde ich perfekt! Mit ´nem coolen Blazer kombiniert macht´s auch was her.

Wenn man seine Kinder ständig kuscheln und küssen möchte, sollte man auf roten Lippenstift lieber verzichten – ich spreche da aus Erfahrung. Dann würde ich eher die Augen stärker betonen. Einen ganz tollen Tipp, wie man trotz Kinder, Job und Alltag stets gepflegte, top lackierte und vor allem gesunde Fingernägel hat, ist Shellac: ein spezieller UV-Nagellack, den man allerdings bei der Kosmetikerin/ im Nagelstudio auftragen lassen sollte. Drei Wochen lang (mindestens) splittert er garantiert nicht ab. Ich mache das jetzt seit mittlerweile fast zwei Jahren und bin immer noch absolut begeistert davon!

Beauty, Cremen, Schminken macht alles Spaß. Wann und wie hast Du gemerkt, dass Schönheit wirklich von innen kommt?

Es ist ganz klar, dass man sich einfach am wohlsten und schönsten fühlt, wenn es einem gut geht – und das strahlt man dann auch aus.

Werden wir eigentlich mit zunehmendem Alter netter zu uns selbst und anderen Frauen?

Ich denke schon. Gerade als Teenager lästert man ja öfter mal darüber, wie der ein oder andere aussieht oder was sie anhaben, aber das lässt mit zunehmendem Alter nach. Wahrscheinlich hat es ja auch etwas mit der eigenen Selbstsicherheit zu tun. Ich würde niemanden mehr verurteilen wegen seines Äußeren. Was mich selbst angeht… naja… die Zeiten in denen ich mich über meine dicken Oberschenkel aufgeregt habe, sind zwar vorbei – nicht weil sie seitdem schlanker geworden sind – aber dafür leide ich jetzt unter meinem Bauch.





Wann fühlst Du Dich am schönsten?

Das ist ganz unterschiedlich. Einerseits fühle ich mich natürlich schön wenn ich frisch geduscht, geschminkt, die Haare gemacht und in einem neuen Outfit steckend es dann doch mal schaffe, einen Abend für meinen Schatz und mich zu haben. Aber ich fühle mich auch oft (dann in den allermeisten Fällen sogar völlig ungeschminkt) nach körperlicher Betätigung sehr schön. Da schwingt dann noch diese positive Ausstrahlung mit, weil man so stolz auf sich ist, dass man es doch endlich mal wieder zum Sport geschafft hat.



Was willst Du Deinen Kindern in Bezug auf Schönheit mitgeben?

Dass sie wunderschön sind – und zwar genau so wie sie sind! Aber auch, dass Schönheit nicht alles ist im Leben.

Liebe Maria, vielen Dank für Deine Antworten!

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