Frau Mutters Tipps

Notfallapotheke für Kinder: was gehört rein?

20. September 2013

Pflaster

Kinder werden krank oder verletzen sich. Manche häufiger und manche fast nie. Für uns Mütter macht die Häufigkeit keinen Unterschied, denn sobald die Nase läuft oder das Knie blutet, schalten wir automatisch in den Krankenschwester-Seelentrösterin-Modus. Bei den meisten Familien ist es so, dass sich das Medizinschränkchen bei jeder Krankheit oder Verletzung mehr und mehr füllt. Ich bin inzwischen dazu übergegangen, alles Nötige bereits parat zu haben. Schließlich werden unsere Kleinen bekanntlich nie dann krank, wenn man sie gleich zum Kinderarzt schleppen könnte. Durchfall, Rotznasen und Co. haben sich anscheinend darauf geeinigt, am Sonntagmorgen oder aber pünktlich zum 1. Weihnachtsfeiertag aufzutreten. Dank meiner Notfallapotheke (die man übrigens besser nicht im Medizinschrank im Bad aufbewahren sollte!) bin ich für solche Fälle gewappnet!

Natürlich möchte ich euch nicht verschweigen, welche Hilfsmittel und Arzneien sich in meiner Notfallapotheke befinden. Zusammengestellt habe ich diese nach vorheriger Absprache mit dem Kinderarzt mithilfe einer Versandapotheke, und zwar der Aliva Apotheke. Natürlich therapiere ich nicht sämtliche Kinderkrankheiten mit diesen Medikamenten. Die Sammlung ist eher als erste Hilfe für Notfälle gedacht. Sofern es nötig ist, geht’s so schnell wie möglich zum Arzt. Wenn’s ganz schlimm ist (bevorzugt an Weihnachten!), sollte man sowieso immer den kassenärztlichen Notdienst bestellen beziehungsweise ins Krankenhaus fahren.

Verbandskasten – eine gute Basis

Ein aufgeschlagenes Knie oder auch nur eine kleine Schnittwunde – Verletzungen wie diese kennen bestimmt alle Eltern. Die gute Nachricht: Mit Pusten und dem nötigen Verbandsmaterial kann man sie auch ohne die Hilfe eines Mediziners in den Griff bekommen. Als hilfreich erweist sich hier ein herkömmlicher Kfz-Verbandskasten, der unter anderem Heftpflaster, Verbandpäckchen, Kompressen, Mullbinden, Einmalhandschuhe und eine Verbandschere enthält. Natürlich kann man all diese Dinge auch einzeln kaufen, doch der Verbandskasten ist einfach praktischer, zumal er auch bei Familienurlauben, die nicht mit dem Auto stattfinden, gut transportiert werden kann.

Was gehört sonst hinein?

Ebenfalls unverzichtbar sind die folgenden vier Hilfsmittel:

  • Fieberthermometer (am besten digital)
  • Pinzette für die Entfernung von Dornen, Splittern oder Insektenstacheln
  • Zeckenkarte oder -zange
  • Gel-Kühlkompressen

Zuletzt habe ich folgende Arzneien, Salben und Sprays vorrätig:

  • Spray für die Wunddesinfektion
  • Fenistil-Gel (hilft bei Insektenstichen und Sonnenbrand)
  • Wundsalbe
  • Fieber- und Schmerzzäpfchen (vorher mit dem Kinderarzt absprechen)
  • Nasentropfen oder -spray
  • Sab Simplex (gegen Blähungen)
  • Medizinische Kohle (bei Vergiftungen)
  • © Jupiterimages/Creatas/Thinkstock

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3 Kommentare

  • Reply evajoachimsen 22. September 2013 at 6:59 am

    Ein Hustenlöser.

  • Reply fraumutter 22. September 2013 at 7:31 am

    Danke, Eva! Weisst Du einen guten oder sogar ein Hausmittel?

  • Reply Nadja 5. Oktober 2013 at 12:23 pm

    Bei mir noch Arnika c30

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