Familiengeschichten

Schönes Wochenende in Bildern: Endlich wieder (r)ausgehen!

17. April 2016

Ein schönes Wochenende war das und deswegen gibt es heute bei mir mal wieder ein „Wochenende in Bildern“. Nach langer Dauerkrankheit geht es mir endlich wieder gut und so konnte ich mich endlich mal wieder mit meiner Freundin treffen. Außerdem haben wir Bilder aufgehängt, das Haus der Wannseekonferenz besichtigt und waren auf einer Haushaltsauflösung in einer Villa. Sebastians Schulfreund war zum Übernachten da.

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Constanze freut sich immer, wenn die Freunde ihres Bruders da sind und verhaftet diese dann zum „Hand in Hand gehen“. Das lassen die sich für circa fünf Minuten auch gefallen. Jedenfalls sind alle Kinder mehr oder weniger mit sich selbst beschäftigt, so kann man auch etwas „erledigen“.

„Wir wollten doch Bilder in meinem Büro aufhängen“, sage ich zu meinem Mann. Er ist so nett und versteht, was „wir“ bedeutet. Ich halte immerhin die Wasserwaage.

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Nun kann ich endlich wieder den schönen Druck von Ilon Wikland , der Illustratorin der Astrid-Lindgren-Bücher, anschauen. Das „Mama Du bist toll-Bild“ hänge ich mir über den Rechner, als Motivationsspruch sozusagen.

Nachmittags fahren wir zum Schwimmkurs meiner Tochter am Wannsee. Unser Wohngebiet ist voller Geschichte, nicht immer die erfreulichste. Die Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz ist ein lohnenswerter Besuch. Die Schönheit des Ortes und die Grausamkeit der Geschichte stehen in seltsamen Widerspruch zueinander…

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Danach geht mein Mann im Garten buddeln, alle springen draußen herum und ich beschließe, „Mädchenprogramm“ zu machen, weil ich noch mit meiner Freundin ausgehe.

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Die Freundin wohnt am anderen Ende der Stadt und so bleibt oft nur das Telefongespräch. Ich stöckele zur S-Bahn und mein Nachbar sagt: „So sehen also „Berlin-Mitte-Girls“ aus“. Das meint er ironisch, denke ich.

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Wir essen sehr gut im „3 Minutes sur mer“ in der Torstrasse. Es hätten aber auch Fritten sein können. Wir freuen uns so, in Ruhe reden zu können. Eine oder sogar mehrere Vertraute zu haben ist ein großes Geschenk. Danach hüpfen wir weinselig die Torstrasse runter und sehen dieses Schild:

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Wir beschließen, das nächste Mal tanzen zu gehen, egal wie und wo, Hauptsache abtanzen. Und wenn es gegen das zukünftige Rheuma ist. Naja, so weit ist es noch nicht. Wir klopfen an der Tür des „Rheingold“, der Türsteher lässt uns rein. Wir fühlen uns ein wenig wie bei „Sex and the city“. Drinnen ist es leer, bis auf eine Kegelgruppe, die blaue Cocktails schlürft. Doch nicht so wie bei Carrie…. Wir trinken den ein oder anderen G&T und ich fahre wieder zurück an den grünen Rand der Stadt.

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Morgens verwöhnen wir alle mit Pfannkuchen. Meine Tochter benötigt ein extra großes Glas Nuß-Nougatcreme, um in Gang zu kommen.
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Mittags gehen wir zu einer Haushaltsauflösung der besonderen Art, eine schöne Villa am Waldsee öffnet die Pforten. Drinnen gibt es allerhand Krimskrams, aber einen schönen Garten zu besichtigen.

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Mit zwei neuen, alten Vasen und einer Zuckerdose mit Zucker aus dem Jahr 1963 gehen wir nach Hause und lesen die Zeitung. Ein schönes Wochenende geht zu Ende.

Mehr Wochenende in Bildern findet ihr auf dem Blog Geborgen wachsen.

Wie war Euer Wochenende?

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