Frau Mutters Tipps

Winter Water Factory Give Away: Interview mit Stefanie zum Thema Bio Kinderkleidung

14. Juni 2014

winterwaterfactory - steffi

Heute geht es um das spannende Thema Bio- Kinderkleidung, die fair gehandelt wird. Neulich habe ich das Unternehmen winter water factory aufgetan, die wirklich ganz bezaubernde Baby- und Kinderkleidung anbieten. Und zwar made in USA.Uum genau zu sein aus Brooklyn, N.Y.! Die Kleidung wird dort designt und hergestellt. Mir gefallen die geschmackvollen Drucke und Farben besonders gut. Die Qualität ist ebenso grossartig! Die deutsche Gründerin des Unternehmens, Stefanie Lynen, erläutert, warum ein fair gehandeltes Kleidungsstück teurer sein muss als beim Textil- Discounter und erzählt, warum Brooklyn ein toller Standort für ein kleines Unternehmen ist. Und dann gibt es natürlich auch etwas zu gewinnen und einen tollen Rabatt für meine Leser:

Stefanie, Du hattest ja schon als Kind Unternehmergeist. Erzähle uns die Geschichte, wie es zum Namen „Winter Water Factory“ kam!

Die erste Winterwasserfabrik gab es Anfang der 80er Jahre in Eschweiler. Damals habe ich mit meiner Schwester mehrere Wochen lang Winterwasser produziert. Wir haben auf ihrem Balkon Schnee geerntet, geschmolzen und in Flaschen abgefüllt. Sogar unsere Mitschüler wurden mit eingespannt, und wir haben uns oft stolz über unsere Fabrik unterhalten. Der Verkauf hielt sich in Grenzen; unsere Eltern waren von den besonderen Qualitäten des Winterwassers nicht ganz überzeugt.

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Von Eschweiler ist es ja ein weiter Weg nach Brooklyn. Wie kommt es zu diesem Unternehmensstandort?

Ich bin nach dem (Medizin-) Studium in Hannover zu einem Praktikum nach NY gezogen, und dann im Endeffekt gleich dageblieben. Der Karrierewechsel zum Design war in NY doch etwas einfacher, und Brooklyn ist ein grossartiger Standort für kleine Firmen. Da gibt es ganz viele Kleinunternehmer, und die Ressourcen, um dort herzustellen, sind recht leicht zu finden. Wir haben ganz klein angefangen, irgendwann das Siebdrucken vom Wohnzimmer in ein Studio verlegt, und über die Jahre langsam aber stetig unsere Produktpalette erweitert und unseren Kundenkreis aufgebaut.

Ihr habt sehr schöne Kleidung mit tollen Motiven, aber die Sachen haben auch einen Preis. Erkläre bitte, wie der zustande kommt.

Wir stellen vom Stoff angefangen alles in den USA und aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle her. Das kann man mit vielen andere Herstellern preislich schwer vergleichen. Unsere Nähfabrik macht keine Überstunden und keiner wird nach Stückzahl bezahlt, also eigentlich noch einen Schritt weiter als fair trade. Viele arbeiten dort schon seit vielen Jahren, das sind gute Jobs, und da sind wir froh, die unterstützen zu können. Am Ende geht bei uns doch noch ein größerer Anteil des Kaufpreises ins Produkt als bei vielen Marken- oder Massenprodukten, weil die Zwischenhändler und das grosse Marketingbudget wegfallen.

Gibt es nach den Nachrichten über die Nähfabriken in Bangladesh einen grössere Bereitschaft, fair produzierte Kinderkleidung zu kaufen?

Das wollen wir hoffen! Allerdings ist es auch fast unmöglich, beim Einkaufen die Herstellungsbedingungen zu beurteilen, da fehlt die Transparenz bei den Herstellern, und das natürlich oft mit Absicht. Da wollen wir ein gutes Beispiel setzen, und es ganz klar machen. Made in USA hat für uns auch gar nichts mit Patriotismus zu tun, es stehe eigentlich mehr für “unter enger Kontrolle der Herstellungsbedingungen” produziert. Das kann es im Prinzip auch überall geben, man muss nur nah dran sei und involviert bleiben. Der beste Nebeneffekt dabei ist eine enge Qualitätskontrolle, und das ist uns natürlich auch sehr wichtig.

Heute verlose ich diesen extrem schönen Sommer Baby-Strampler von winterwaterfactory.com in Grösse 74!

GSURO-BIGSMALL-NAT

So kannst Du gewinnen:

Verrate uns doch mal, ob Du Bio und fair trade Kinderkleidung für die Kids kaufst bzw. bereit bist, dafür mehr Geld auszugeben?

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Das Gewinnspiel läuft bis zum 17.06.2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Die grösseren Kinder sollen nicht leer ausgehen. Meine Leser bekommen von winter water factory einen Rabatt von 20 Prozent ab Grösse 92 bis zum 30.6.2014. Code ist: Frau Mutter.

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7 Kommentare

  • Reply Miriam 14. Juni 2014 at 10:58 am

    Es kommt drauf an, als der Zwerg kleiner war, vor allem fuer Bodies und Schlafanzuege, aber dann auch eher bei H&M, dm etc. Aber fuer alles und immer fehlt einfach die Kohle.

  • Reply Anne 14. Juni 2014 at 12:16 pm

    Hallo,
    ich finde bio und fair trade Kinderkleidung super. Ich finde auch die höheren Preise verständlich, aber sie sind eben auch das Hindernis, oft. Meine Lösung ist der Flohmarkt. Mehrmals hatte ich Glück tolle Sachen zu finden. Am Berliner Helmholtzplatz erwarte ich das schon, aber auch in Biesdorf konnte ich Teile von frugi und sense-organics finden. Und da bin ich gerne bereit 2€ mehr zu bezahlen.
    Viele Grüße Anne
    Gerne das 1365 Herz geschenkt.

  • Reply Mamahochdrei 14. Juni 2014 at 9:05 pm

    Organic und fair Trade sind super und für unsere Drei kaufe ich sie so oft wie möglich…aufgrund der Preise aber oft im Sale.
    Unsere Kleine trägt übrigens gerade die 74 😉

    Schöner Beitrag und ich gehe gleich mal stöbern….

    LG
    Stephi

  • Reply Mamamulle 14. Juni 2014 at 9:15 pm

    Ja wir kaufen auch gerne Fair Trade und Bio-Kleidung für die kleine Mullemaus, aber auch anderweitige Kleidung. Bunt gemischt halt. Zweischendurch so ein Teil, was auch meist ganz schick ist, muss auch mal sein. =) Man tut ja auch gutes.

  • Reply Anna 15. Juni 2014 at 11:35 am

    Wir kaufen viel Bio und würden da auch im Sachen Klamotten machen. Leider spielt da das Portemonnaie nicht immer mit, daher kaufen wir viel Second Hand.
    Ich würde auch mehr Geld dafür ausgeben 🙂
    Schön, dass es Menschen gibt, die die Welt verbessern!

  • Reply Anne 16. Juni 2014 at 12:21 pm

    zuerst einmal: der body sieht goldig aus. bio und fair trade ist leider immer aauch eine größere belastung für den geldbeutel. während ich bei lebensmitteln trotzallem gerne darauf zurückgreife, mache ich das bei kleidung nicht so oft, da der kleine man so schnell aus den sachen herauswächst. bei flohmärkten kann mam allerdings oft schöne sachen finden, die bezahlbar sind. und schließlich ist das wiederverwerten ja auch eine form von umweltbewusstsein.
    liebe grüße

  • Reply Steffi 16. Juni 2014 at 12:35 pm

    Gerne für den Kleinen kaufe ich gerne Bio-Kleidung, aber nicht ausschließlich, das ist leider doch noch zu teuer. Bei beiden Kindern ist die Unterwäsche aber nur in Bio-Qualität, das darüber auch oft Secondhand, dann ist die Kleidung viel gewaschen und Schadstoffe hoffentlich draußen.
    Der Strampler hätte genau die richtige Größe für meinen kleinen Mann.

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