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Zehn Jahre Pampers für UNICEF: „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“

30. Oktober 2015

Auch in den letzten Jahren habe ich die sehr sinnvolle Aktion von Pampers für UNICEF: „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“ unterstützt. Die Partner vereint ein gemeinsamer Wunsch: Tetanus bei Müttern und Neugeborenen weltweit zu besiegen. In den vergangenen Jahren wurde schon viel erreicht. Die Initiative hat dazu beigetragen,dass die Krankheit seit Beginn der Partnerschaft im Jahr 2006 in 17 Ländern besiegt wurde. Dieses Engagement wird auch zukünftig fortgesetzt, denn noch immer sind 71 Millionen Frauen und ihre Neugeborenen weltweit von Tetanus bedroht. Pampers spendet deshalb von Oktober bis Dezember 2015 mit jedem Kauf einer Packung Windeln oder Feuchttücher mit dem UNICEF-Logo den Gegenwert einer lebensrettenden Impfdosis gegen Tetanus an UNICEF.

Als diesjährige Aktionsbotschafter engagiert sich Franziska Knuppe für die Aktion. Mit ihr und vielen lieben anderen Blogger-Kolleginnen haben ich dieses Jahr ein kleines Geburtstagsvideo für diese tolle Aktion gedreht.

Hier könnt Ihr es sehen:

Die Botschafterin der Aktion Franziska Knuppe ist dieses Jahr auf die Philippinen gereist, um vor Ort mehr über die Problematik zu erfahren. Im Interview schildert sie ihre Erfahrungen.

Pampers für UNICEF 2015: Projektreise auf die Philippinen mit A

Im Rahmen Ihrer Funktion als Aktionsbotschafterin für die Initiative „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“ haben Sie sich auf den weiten Weg auf die Philippinen gemacht. Mit welchen Erwartungen sind Sie in das Land gereist?

„Ich habe versucht, möglichst offen zu sein und mir nicht zu konkrete Vorstellungen von dem Land und den Leuten zu machen. Natürlich wusste ich, dass auf den Philippinen vor knapp zwei Jahren der Taifun Haiyan gewütet hat und ich war überrascht, was die Menschen in dieser kurzen Zeit alles schon wieder aufgebaut haben.“

Für was genau steht die Initiative von Pampers für UNICEF?

„Beide Partner teilen den Wunsch, Tetanus bei Neugeborenen weltweit zu besiegen, und das bereits zum zehnten Mal. In diesem Jahr möchte ich als Aktionsbotschafterin der Initiative auf das wichtige Thema Tetanus aufmerksam machen und viele weitere Unterstützer der Aktion gewinnen. Der bisherige Erfolg bestärkt uns alle darin, weiterzumachen: Die Initiative konnte seit ihrem Start im Jahr 2006 dazu beitragen, dass die Krankheit in 17 Ländern bereits besiegt wurde. Doch trotz so toller Zahlen ist unser aller Engagement auch weiterhin wichtig, denn 71 Millionen Mütter und ihre Babys sind immer noch von Tetanus bedroht.“

Warum unterstützen Sie die Initiative von Pampers für UNICEF?

„Ich bin selbst Mutter einer kleinen Tochter und kann die Ängste der Eltern, wenn das eigene Kind krank wird, daher sehr gut nachvollziehen. Deshalb setze ich mich sehr gerne für die Aktion gegen Tetanus bei Neugeborenen ein. Meine Mutter ist Kinderärztin und hat mir erklärt, dass Tetanus eine bakterielle Infektion ist, auch Wundstarrkrampf genannt. Bei uns in Deutschland spielt diese Krankheit keine Rolle mehr, aber vor allem in Entwicklungs-ländern wie den Philippinen stellt sie noch immer eine große Bedrohung dar. Wenn die Geburt nicht unter hygienischen Bedingungen stattfindet und die Mutter nicht geimpft ist, können sich sowohl die Mutter als auch das schutzlose Baby infizieren. Die Babys leiden dann unter schlimmen Muskelkrämpfen bis hin zum Atemstillstand. Ohne ärztliche Hilfe verläuft die Krankheit fast immer tödlich.“Gerade nach dem Taifun war auf den Philippinen auch die Gesundheitsversorgung betroffen.

Welche Auswirkungen waren für das Impfprogramm gegen Tetanus bei Neugeborenen spürbar?

„Nach dem Taifun war vieles zerstört, darunter auch Krankenhäuser und Gesundheitszentren. Inzwischen konnten die Impfungen aber wieder aufgenommen werden. UNICEF hat beispielsweise Solar-Kühlschränke angeschafft, die auch ohne Strom bis zu zehn Tage funktionsfähig sind. Es ist sehr wichtig, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird, die Impfstoffe also immer gekühlt bleiben, denn sonst verderben sie. Mit den neuen Kühlschränken soll zukünftig die Versorgung mit dem Tetanus-Impfstoff sichergestellt werden, auch in Notsituationen wie bei einem Taifun.“

Wie laufen die Impfungen vor Ort ab?

„In den Krankenhäusern und Gesundheitszentren gibt es regelmäßige Impftage. Dann kommen die Frauen im gebärfähigen Alter und lassen sich impfen. Auf den Philippinen ist immer noch jede zweite Frau nicht vor Tetanus geschützt. Viele sind natürlich aufgeregt, vor allem bei der ersten Impfung. Als Tochter einer Kinderärztin weiß ich aber ganz genau, was da am besten hilft: trösten und ablenken,dann merkt man den Piekser gar nicht richtig.“

Welche Eindrücke vor allem von den Menschen hier nehmen Sie mit nach Hause?

„Als Mutter hat mich besonders berührt, was mir einige der Mütter, mit denen ich sprechen konnte, von ihren Erlebnissen während des Taifuns erzählt haben. Bei einer von ihnen haben während des Taifuns die Wehen eingesetzt. Das allein muss schon eine schwierige Erfahrung gewesen sein. Leider hat sich ein paar Tage später herausgestellt, dass sich das Baby bei der Geburt mit Tetanus infiziert hatte. Die Mutter war nicht geimpft. Obwohl das Kleine medizinisch versorgt wurde, so gut das nach dem Sturm möglich war, konnte es nicht gerettet werden. Das hat mich tief berührt. Diese schrecklichen Geschichten gehen unter die Haut und verdeutlichen einem mehr als alles andere, wie wichtig es ist, weiter zu machen.“

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Pampers für UNICEF.

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1 Kommentar

  • Reply Markus 13. April 2017 at 12:05 pm

    Impfungen sollten in der heutigen Zeit einfach nur selbstverständlich sein und vor allem für jeden zugänglich.

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