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Tipps für einen sicheren Schulweg: So sind Eure Kids gut alleine unterwegs

9. Juni 2017

Kommen Kinder in die Schule, werden Sie von einem Tag auf den anderen deutlich selbstständiger und für uns Eltern beginnt eine manchmal schwierige Phase des Loslassens. Plötzlich gibt es – anders als in der Kita – keine täglichen persönlichen Tür- und Angelgespräche über die aktuellen Sorgen und Nöte mehr. Bereits beim ersten Elternabend lange vor dem ersten Schultag wurde uns klargemacht, dass Väter und Mütter sich nur anlässlich von Sprechstunden und Elternabenden im Schulhaus aufhalten sollten.

Zusammen mit der VHV Allgemeine Versicherung, die ein sehr gutes Informationsangebot zum Thema sicherer Schulweg anbieten, schreibe ich heute darüber, wie wir bei unseren Kindern damit umgegangen sind.

Das Kind in die Selbständigkeit begleiten

Unsere Kinder sind nun alt genug, den Schulweg alleine zu meistern. Die Vorstellung, meinen Sohn ganz alleine durch die Stadt gehen zu lassen, hatte für mich anfangs etwas Beängstigendes an sich. Gleichzeitig freute sich ein Teil von mir darauf, selbst ein Stück Freiheit zurückzubekommen . Wie so oft ist man dann beim zweiten Kind etwas entspannter.

Mit Constanze übe ich jetzt schon ein wenig für die kommende Schulzeit, indem ich sie an der Eingangstür vom Kindergarten verabschiede. Von dort an kümmert sie sich selbst um alles und das klappt schon sehr gut!

Nichtsdestotrotz ist es für Eltern mit Angst behaftet, das Kind zum ersten Mal und regelmäßig alleine und unbeaufsichtigt auf die Straße zu lassen. ABC-Schützen haben ja meistens auch noch keine Handys, so ist es umso wichtiger, Gefahren auf dem Schulweg zu kennen und das Kind gut vorzubereiten. Die VHV Allgemeine Versicherung bietet auf einer neuen Aktionsseite viele wertvolle Informationen, wie man seine Kinder auf den Schulweg vorbereiten und sicheres Verhalten vermitteln kann.

Schulweg

 Der sichere Schulweg– Zeit für ein Training

Damit bereits Erstklässler ihren Schulweg alleine sicher meistern können, bedarf es gemeinsamer Übung. Hier kommt unser persönlicher Fünf-Punkte-Plan, wie wir die damals bei unserem Sohn die „Trainingsphase“ gestaltet haben. Im Sommer wird meine Tochter eingeschult und dann kommt der Plan wieder zur Anwendung. Generell finde ich es übrigens immer praktisch, wenn Kinder zu zweit gehen können. Das ist eine gute Größe, zu große Gruppen lassen sich zu schnell ablenken.

1. Wir sind den Schulweg bereits in den Sommerferien mehrmals gemeinsam abgegangen und ich habe meinen Sohn dabei immer wieder eindringlich auf Gefahrenstellen wie schlecht einsehbare Grundstücksausfahrten hingewiesen. Unbedingt beachten: Nicht immer ist der kürzeste Weg auch der sicherste. Manchmal lohnt ein kurzer Umweg, um beispielsweise eine Ampel oder einen Zebrastreifen nutzen zu können.

2. Im zweiten Schritt sind wir immer noch gemeinsam zur Schule und nach Hause gegangen, aber die Führung hatte mittlerweile mein Sohn inne. Er entschied, wann die Straße frei war und wir sie gefahrlos überqueren konnten. Als ich dabei merkte, dass er die Situationen richtig einschätzte, wuchs mein Vertrauen in seine Selbstständigkeit mehr und mehr.

3. Dann stand eines Nachmittags ein ernstes Mutter-Sohn-Gespräch auf dem Programm. Dabei ging es um allgemeine Verhaltensregeln: Weder darf man neben der Fahrbahn auf dem Bordstein balancieren noch mit anderen Kindern auf dem Gehweg Fangen spielen. Und natürlich darf man auch dann nicht in ein Auto steigen, wenn ein Fremder noch so freundlich nach dem Weg fragt … Dabei bemühte ich mich sehr, meinen Sohn für eventuelle Gefahren zu sensibilisieren, ohne ihn unnötig zu ängstigen. Das ist gar nicht so einfach!

4. Kurz darauf war es soweit: Ich ließ meinen Sohn einen Teil des Nachhausewegs alleine gehen und wartete erst ein Stück von der Schule entfernt auf ihn. Nach einigen Tagen ging ich ihm noch kürzer entgegen – bis ich schließlich nur noch am heimischen Flurfenster nach ihm Ausschau hielt.

5. Hin und wieder „lauerte” ich meinem Sohn dann noch unangekündigt auf dem Heimweg auf, um zu kontrollieren, ob er sich auch ohne offizielle Aufsicht an unsere Absprachen hielt und hatte zum Glück nichts zu beanstanden! So ganz aus ihrer Haut kann Mama dann doch nicht

Die nächste Herausforderung für Kinder und Eltern: mit dem Rad zur Schule

Auch hier hat die VHV Allgemeine Versicherung eine super Handreichung für Eltern erarbeitet, die helfen kann den Schulweg per Rad sicher zu gestalten. An unserer Grundschule dürfen die Kinder erst mit dem Rad zur Schule fahren, nachdem sie in der vierten Klasse unter Anleitung „echter” Polizisten den Fahrradführerschein erworben haben. Dafür üben sie gemeinsam mit der ganzen Klasse auf dem Verkehrsübungsplatz.

Damit unsere Kinder aber auch im realen Straßenverkehr sicher unterwegs sind, bedarf es einer umfangreicheren Vorbereitung: Sie brauchen ein Fahrrad in der richtigen Größe und müssen das Radfahren inklusive richtigem Bremsen zuverlässig beherrschen. Am besten unternehmt Ihr als Familie immer wieder gemeinsame Fahrradtouren, bei denen Ihr Euch vorbildlich an die Verkehrsregeln haltet – und natürlich einen Helm tragt.

Dieser Beitrag ist gesponsert und entstand in Kooperation mit der VHV Allgemeine Versicherung.

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