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Mein Kind fordert mehr Zeit fürs Internet ein: was tun?

19. Juli 2017
Kind fordert mehr Zeit im Internet

Die „Digitalisierung” ist nicht nur in Wirtschaft und Politik in aller Munde – sondern auch schon längst in den heimischen Kinderzimmern angekommen. Ein Leben ohne Internet? Bereits für Kinder im Grundschulalter undenkbar. Drehten sich familiäre Diskussionen früher um Fernsehzeiten, haben sie heute vor allem die Nutzung von PC, Laptop, Tablet und Smartphone zum Inhalt. Für unsere Kinder, die als „digital natives” aufwachsen, ist der Fall ganz klar: Je mehr Möglichkeiten das Internet bietet, desto mehr Nutzungszeit brauchen sie. Für Kaspersky habe ich aufgeschrieben, was mich zu diesem Thema umtreibt und welche Lösungsmöglichkeiten es geben kann.

Schließlich können sie online nicht nur spielen, Musik hören und Videos schauen, sondern sich auch mit ihren Freunden „treffen”. Wer nicht regelmäßig auf Twitter, Facebook oder Instagram präsent ist, läuft Gefahr, zum Außenseiter zu werden. Ganz nebenbei stellt das World Wide Web auch noch eine wichtige Informationsquelle dar.

Als begeisterte Bloggerin kann ich die Begeisterung meiner Kinder für das vielseitige Medium gut nachvollziehen. Dennoch tut es mir im Herzen weh, wenn ich sehe, welchen Stellenwert sich Smartphone und Co. mittlerweile in ihrem Leben erobert haben. Ich  kann die Faszination fürs Internet verstehen, aber ich möchte, dass meine Kinder genauso viel im analogen Leben erleben. Draußen sein, mit Freunden wirklich sprechen (also mit dem Mund, nicht per whatsapp), Sport machen, die Umgebung erkunden. Je älter mein Sohn wird, desto mehr Zeit fordert er im Internet. Manchmal möchte ich das Handy einfach mal gerne in der Sockenschublade verstecken! Aber das ist ja auch keine Lösung auf Dauer…..

Das Kind fordert mehr Zeit im Internet: Die Ängste von uns Eltern

Auch wenn wir uns noch so „up to date” fühlen: Im Gegensatz zu den jungen digital natives ist für uns Eltern das Netz doch noch immer eine Neuheit, der wir deutlich kritischer gegenüberstehen als die nachfolgenden Generationen, die eine Welt ohne E-Mails und Websites nicht kennen.

Lasst mich meine persönlichen Befürchtungen kurz auf den Punkt bringen:

1. Das Internet ist ein Zeiträuber: Ohne dieses Medium hätten meine Kinder mehr Zeit für Bewegung an der frischen Luft, „echte” Treffen mit Freunden und natürlich die Schule.

2. Gelingt es meinen Kindern, ihre persönlichen Daten zu schützen? Können sie zuverlässig einschätzen, welche Informationen sie preisgeben dürfen?

3. Auch das Thema Cybermobbing beschäftigt mich. Dabei befinde ich mich in einem Zwiespalt: Einerseits möchte ich meinen Kindern in Bezug auf soziale Medien einen gewissen Freiraum lassen und nicht alle ihre Aktivitäten überwachen. Andererseits hasst mein Beschützerinstinkt jeglichen Kontrollverlust .

4. Hoffentlich machen meine Kinder in Chats nie unliebsame Bekanntschaften. Schließlich weiß man nie, wer sich hinter harmlosen Nicknames verbirgt .

Für weniger Streit in der Familie: für alle akzeptable Regelungen finden

Die Initiative „Schau hin” empfiehlt für 8- bis 9-Jährige eine maximale tägliche Computerzeit von 45 Minuten sowie für 12- bis 13-Jährige nicht mehr als 75 Minuten vor dem Bildschirm oder Display. Wer nicht täglich neu verhandeln möchte, könnte für die Nutzung von Tablet und Co. feste Tageszeiten reservieren. Auch ist es möglich, den Kindern eine variabel einteilbare wöchentliche Computerzeit einzuräumen. Damit diese auch tatsächlich nicht überschritten wird, kann man am Router das WLAN zeitlich begrenzen.

Es gibt Software wie Kaspersky Security Cloud, die sich dem digitalen Familienleben anpassen lässt und genau diese Internetnutzungszeiten regelt und beispielsweise gefährdende Inhalte im Netz herausfiltert.

Vor jugendgefährdenden Inhalten schützen auch zusätzlich die Sicherheitseinstellungen des jeweiligen Geräts oder die Einrichtung einer kindgerechten Startseite wie der Suchmaschine www.hulbee.com.

Am allerwichtigsten ist es jedoch, mit den Kindern im Gespräch zu bleiben. Im Rahmen einer aktiven Medienerziehung zeigen Eltern echtes Interesse an den Internet-Aktivitäten ihrer Kinder und sensibilisieren sie gleichzeitig für eventuelle Gefahren. Das passiert bei uns täglich. Trotz Software frage ich regelmässig, was geschaut wird und schaue auch gerne mal mit. So bleibt man mit den Kindern im Gespräch darüber, was ihnen wichtig ist.

Dieser Beitrag wurde gesponsert und entstand in Kooperation mit Kaspersky Lab.

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7 Kommentare

  • Reply Gartenbuddelei 19. Juli 2017 at 8:26 am

    Natürlich ist dieses Thema auch bei uns ein „großes Ding“, mein Sohn ist 13 und ein totaler Gaming-Fan. Eigener Spielecomputer, YouTube-Kanal usw. Da wird mit Kindern aus der ganzen Welt gechattet (und nebenbei auch ganz selbstverständlich englisch gesprochen) . Und natürlich versuche ich, da einen gewissen Überblick zu behalten. Aber mal ehrlich: Die vorgeschlagenen 75 Minuten am Tag sind doch wohl eher unwahrscheinlich. Wenn ich überlege, wie viel Zeit ich selber als Bloggerin im www unterwegs bin, wie oft ich am Tag auf das Handy schaue, die Emails checke und mir die neuesten Videos ansehe, dann erscheint es mir doch eher unwahrscheinlich, dass ich meinem Sohn nach 75 Minuten sage, er muss alles ausmachen. Und „Bildschirm“ umfasst dann auch „Fernseher“, oder? Also ich habe als Kind der 70er so viel ferngesehen, dass es mir heute noch schwindelig wird bei der bloßen Vorstellung. Geschadet hat es mir trotzdem nicht (hoffe ich doch *lach*). Ich finde, wir sollten immer zuerst über unsere eigenen Verhaltensmuster im Umgang mit den Medien nachdenken, bevor wir die ganze Sache für die Kinder total reglementieren… Sicher muss man ein wachsames Auge auf die Sache haben, da stimme ich voll und ganz mit Dir überein…

    Liebe Grüße
    Anja

    • Reply Frau Mutter 19. Juli 2017 at 1:44 pm

      Hallo Anja, ja, da hast Du total Recht! Man muss sich als Erwachsener auch mal an die eigene Nase fassen und sich erinnern, was man selbst so alles „geglotzt“ hat. Trotzdem finde ich schon, dass man wirklich schauen sollte, dass es nicht zuviel wird bei den Kids. Aus 1.5 Stunden wird schnell mehr… lg nina

  • Reply Anneke 19. Juli 2017 at 10:54 am

    Das Thema bewegt uns auch immer sehr. Mein Sohn (8,5) ist absoluter Gamingfan, meine Tochter (5,5) nur ein wenig. Bis jetzt. Unser Sohn kann 3x die Woche für 30 Minuten spielen, ob iPod, iPad oder Nintendo kann er entscheiden. Fernsehen gibt es wochentags mind. 30 Minuten, häufiger auch mehr, wenn ich dringend was erledigen muss. Dann bekomm ich doch immer ein bißchen schlechtes Gewissen.
    Wenn ich manchmal daran denke, wie viel Fernsehen ich früher geguckt habe, gerade am Wochenende und in den Ferien – da müsste man sich eigentlich gar keine Sorgen machen, dass das schlecht ist. Ich hab zumindest ein sehr gutes Verhältnis zu digitalen Medien. Und mittlerweile sind diese auch nicht mehr wegzudenken und unterstützen uns doch auch sehr im Alltag.
    Diesen Gedanken, früher war doch alles besser, weil da gab es das alles noch nicht und uns ging es besser und wir hatten eine bessere Kindheit. Das finde ich immer etwas doof, weil damals waren ja auch einfach andere Umstände. Alles zu verteufeln ist nicht der richtige Weg um seinen Kindern dafür einen guten und sinnvollen Umgang zu vermitteln und auch vorzuleben. Denn wenn die Kinder uns immer mit Handy und Co. sehen ist es doch klar, dass sie das auch wollen. Und wie Anja schon schreibt, 75 Minuten kriege ich locker pro Tag an digitaler Mediennutzung zusammen- und das sogar ohne TV.
    Ich finde immer ganz wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, was die Kinder digital machen. Denn auch darüber kann man sich wunderbar austauschen. Ich bin immer wieder begeistert, wie kreativ mein Sohn bei Minecraft ist und da ganze Welten baut – zwar digital, aber trotzdem kreativ.
    LG Anneke

    • Reply Frau Mutter 19. Juli 2017 at 1:46 pm

      Liebe Anneke,
      ich idealisiere die analoge Kindheit ja auch nicht, aber die Kinder müssen denke ich lernen, in beiden Lebenswelten kompetent zu werden. Ich als Bloggerin fühle mich ja auch in beiden Welten wohl;) Und Minecraft mag ich auch sehr!! LG Nina

  • Reply Tanja 21. Juli 2017 at 6:40 am

    Ich bin selbst „Medienforscherin“ kann nur empfehlen, sich mit dem Kind zusammen hinzusetzen u. gemeinsam auch mal kritische Rezensionen (z.B. Spieleratgeber NRW, klicksafe) online durchzulesen. Das ist gut, um auch eine kritische Mediennutzung bei den Kindern zu fördern, und 8-10-Jährige sind schon in der Lage, sich damit konkret auseinanderzusetzen. . Häufiger als ich gedacht hätte, verstehen sie dann auch, warum bestimmte Spiele zu brutal sind, selbst wenn „alle“ das machen, das ist bei mir immer kein Argument und meine Söhne sind null Außenseiter o. nicht dabei, nur weil sie das ein o. andere Spiel nicht spielen dürfen.

    Die Suchtgefahr ist leider nicht zu unterschätzen, dazu gibt es auch immer mehr Studien…….daher unbedingt Zeiten absprechen u. mit dem Kind verhandeln – und auch hier egal, , ob die anderen mehr dürfen oder nicht – wer möchte schon einen totalen Nerd haben später?

    Und beim eigenen Medienverhalten schadet es auch nicht, selbst auch mal hinzuschauen. Ich erwische mich auch oft dabei, wie ich permanent aufs Handy glotze und mich nicht lösen kann.

    • Reply Frau Mutter 21. Juli 2017 at 9:43 am

      Liebe Tanja, danke für diese Tipps. Ja, wir schauen oft auch mal gemeinsam, zum Beispiel YouTube. Da kann man dann auch mal dem Kind erklären, was alles dahinter steckt. LG Nina

  • Reply Christoph 23. Juli 2017 at 5:42 pm

    Also als ich noch „klein“ war fand ich es immer total übel, wenn mir meine Eltern verboten haben, dass ich ins Internet gehen darf. Denn es ist einfach auch eine riesen Quelle für Informationen und zum Lernen. Wenn man sich einfach mal Wikipedia anschaut, da kann keine Enzyklopädie der Welt mithalten. Parallel dazu verschiebt sich unsere Gesellschaft auch immer mehr hin von den verarbeitenden Industrien (etc.) zu der Informationsgesellschaft. Nur wer Digitale Bildung hat, wird in der zukünftigen Arbeitswelt überleben. Ob es einem gefällt oder nicht. Entsprechend würde ich diese Fähigkeiten bei meinen Kindern frühzeitig fördern und auch kontrolliert ausbauen!

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