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Hygieneerziehung für Kinder: Hast Du die Hände gewaschen?

15. Oktober 2015

Haendewaschen

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Sagrotan.

Jeden Nachmittag, wenn ich meine Kinder von Schule und Kindergarten abgeholt habe, das gleiche Spiel. Die Schultaschen werden in die Ecke gefeuert und der Kühlschrank wird angesteuert. Der Hunger ist groß und schnell wird sich etwas Essbares in den Mund gestopft. Also wiederhole ich mich jeden Tag schon beim Aufschließen der Haustür. „Schuhe aus, Jacken aufhängen und HÄNDEWASCHEN!!“ Das wird dann gerne mehr so schlecht als recht befolgt. Meine Tochter hält sich die Fingerspitzen unter laufendes Wasser und mein Sohn glaubt sauber zu werden, wenn er sich in der Nähe von Wasser aufhält. Es hat echt gedauert, bis ich den Kids vermitteln konnte, dass Seife zum Händewaschen dazugehört.

Jetzt ist Herbstzeit und damit Erkältungszeit. Und auch die bei Eltern besonders beliebten „Magen-Darm-Geschichten” machen vielerorts wieder die Runde. Dabei ließe sich die Zahl der Infektionen sowie die Ansteckungsgefahr innerhalb der Familie ganz unkompliziert verringern: Am einfachsten und wirkungsvollsten beugt man mit Händewaschen vor. Ich möchte bei der Sauberkeit nicht übertreiben, aber eine angemessene Hygiene ist sehr wichtig, finde ich.

Händewaschen kann Krankheiten vorbeugen

„Nach dem Klo und vor dem Essen Händewaschen nicht vergessen” – diese simple Kindergarten-Regel könnte laut WHO pro Jahr etwa eine Million Leben retten. Würden alle Menschen weltweit diesen kurzen Merksatz beherzigen, könnte die Zahl der Durchfallerkrankungen um bis zu 50 Prozent, die Häufigkeit von Atemwegsinfektionen um mehr als ein Viertel zurückgehen. Wie wichtig und sinnvoll unter anderem eine frühzeitige Hygiene-Erziehung ist, darauf weist die WHO jedes Jahr am „Welttag des Händewaschens” hin, der immer am 15. Oktober, also heute, stattfindet. Hierzu macht Sagrotan einige Aktionen und klärt auf, was wichtig ist bei einer gesunden Hygiene. Gewinnen kann man auch eine Kinder-Party!

Mit liebevoller Unterstützung können Kinder schon sehr früh das richtige Händewaschen erlernen: Zuerst werden die Hände unter fließendem Wasser nass gemacht. Dann geht es an das gründliche Einseifen. Mindestens 20 Sekunden lang werden alle Finger inklusive Daumen, die Handinnen- und außenflächen sowie die Fingerspitzen und nicht zuletzt die Fingerzwischenräume sorgfältig mit Seife eingerieben. Anschließend werden die Hände unter fließendem, warmen Wasser wieder vom Schaum befreit und perfekt abgetrocknet. Zu Hause benutzen dafür alle Familienmitglieder am besten ein eigenes Handtuch. Dieses sollte regelmäßig den Weg in die Waschmaschine finden. Spätestens dort sterben die noch verbliebenen Viren und Bakterien bei der 60 Grad Wäsche ab. Wenn mal wieder ein Virus in Kindergarten oder Schule die Runde macht oder einzelne Familienmitglieder krank sind, kann man auch mal eine desinfizierende Seife benutzen.

Sagrotan_Infografik Haendewaschen

Händewaschen mit anfangs Belohnung

Doch wie bringen wir unsere Kinder dazu, sich von der „Katzenwäsche” zu verabschieden? Wie immer gilt auch in diesem „Erziehungsfall”: Kinder brauchen Vorbilder. Vermeide es, eine zu große Sache aus dem Händewaschen zu machen, indem Du Deinem Kind beispielsweise furchterregende Geschichten von gefährlichen „Monster-Viren” auftischst und damit Panik verbreitest. Wasch Dir einfach selbst im Beisein Deines Kindes gründlich die Hände und erkläre ihm, dass die Seife nicht nur sichtbaren Schmutz, sondern auch Krankheitserreger ganz einfach entfernt. Regelmäßiges Händewaschen sollte genauso selbstverständlich zum Alltag gehören wie Zähneputzen. Nur, dass die Kinder sich statt langen drei Minuten lediglich 30 Sekunden Zeit nehmen müssen. Eine halbe Minute – das sind zum Beispiel zwei Strophen „Happy Birthday”. Einen schönen Anreiz für mehr Hygiene können kleine Belohnungen darstellen: Vielleicht darf sich Dein Kind über einen Sticker oder ein Tütchen Gummibärchen freuen, wenn es sich selbstständig gut die Hände gewaschen hat.

Außerdem gibt es in der Drogerie ja viele verschiedene Seifen für Kinder in lustigen, bunten Verpackungen und „leckeren“ Düften. Besonders praktisch finde ich übrigens die Seifen, die schon schäumen, wenn sie aus dem Spender kommen. Von Sagrotan gibt es hierzu den NO Touch Seifenspender. Der ist auch klasse für Kinder, weil sie da gut rankommen und die Seife automatisch dosiert wird.

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1 Kommentar

  • Reply Renate 24. November 2016 at 11:23 am

    Ja, es ist schon manchmal nicht so einfach, mit dem “richtig Händewaschen”. Erst recht bei Kindern. Ob wir uns als Kinder immer richtig die Hände gewaschen haben, wage ich zu bezweifeln, allerdings konnte man sich früher bei einer Infektion i.d.R. darauf verlassen, das eine Antibiotiker Behandlung schon hilft. Das ist leider heute nicht immer so Fall.
    Deshalb: Schöner und auch wichtiger Artikel.

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