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Unser Familienurlaub in Oberösterreich: wandern und genießen in Phyrn-Priel!

4. August 2020

Oberösterreich– mit diesem Bundesland im schönen Nachbarland verbinden wir viele Orte, die in Deutschland sehr bekannt sind. Bad Ischl, das Salzkammergut, Wolfgangsee, Mondsee und natürlich die Hauptstadt Linz mit ihrer köstlichen Torte. “Sisi”, viele Schlager und Fernsehsendungen haben Schauplätze in “OÖ”. Wir durften im Sommer die Region Phyrn-Priel kennenlernen. Ein absoluter Geheimtipp, wer es etwas ruhiger für den Familienurlaub in Oberösterreich mag und trotzdem nicht auf spektakuläre Wanderungen und die für Oberösterreich so charakteristischen Bergseen verzichten mag. Wir zeigen Euch in diesem Blogbeitrag wunderbare Ausflugsziele und Wanderungen in Oberösterreich, sowie den einen oder anderen Geheimtipp (Anzeige).

Die Region Phyrn-Priel in Oberösterreich: Ein ursprünglicher Bergsommer für die ganze Familie

Die Urlaubsregion Phyrn-Priel mit den Hauptorten Windischgarsten und Hinterstoder wird begrenzt vom Toten Gebirge, Sengsengebirge, den Haller Mauern und dem eindrucksvollen Nationalpark Kalkalpen. Unsere Unterkunft war im schönen und ruhigen Ort Spital am Phyrn, ein perfekter Ausgangspunkt für viele Ausflüge in dieser Region Oberösterreichs. Mit der Gästekarte Pyhrn-Priel AktivCard erhalten Gäste ab der Region ab der ersten Übernachtung rund 40 Gratis- und 20 Bonusleistungen in der gesamten Urlaubsregion Pyhrn-Priel. Die Karte kam sehr oft bei unserem Urlaub zum Einsatz!

Unsere Unterkunft: Das JUFA Hotel in Spital am Phyrn

Ein sehr solides 3-Sterne Haus mitten in Spital und untergebracht in den Mauern eines alten Stiftes- das JUFA Hotel ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für den Familienurlaub in der Region Phyrn-Priel. Die geräumigen Familienzimmer sind im modern-alpinen Look eingerichtet, das über dem Doppelbett “schwebende” Stockbett war sofort Grund für Diskussionen zwischen Bruder und Schwester, wer denn nun dort schlafen darf. Das Frühstücksbuffet ist reichhaltig, auch der in Österreich typische Kuchen fürs Frühstück fehlt natürlich nicht.

Durch die alten Klostermauern ist das Hotel ein wirklich besonderer Ort, Bar und Restaurant öffnen in den großen Hof, in dem man abends noch herrlich sitzen, sein “Gösser”-Bier zischen und den Kindern auf dem Spielplatz zuschauen kann. Wer ein außergewöhnliches Hotel sucht, das aber nicht die Urlaubskasse sprengt, dem ist das JUFA Hotel in Spital wirklich zu empfehlen.

Die Kühe schauen beim Baden zu: Der Gleinkersee

Ohhh, was für ein wunderschöner Ort! Nach Stunden auf der Autobahn verbrachten wir unseren ersten Nachmittag in Oberösterreich am Gleinkersee. Hier gibt es ein sehr gepflegtes Freibad mit Restaurant und Biergarten sowie die Möglichkeit, Tretboote und SUPs auszuleihen. Dieser angenehm kühle, in tausend Grünschattierungen schimmernde Bergsee liegt inmitten wunderschönster Bergkulisse. Fast zum Anfassen nahe, aber durch einen Zaun getrennt neben dem Badehandtuch, grasen die Kühe.

Wem das an Natur-Pracht nicht reicht, kann von hier aus auf Wanderungen aufbrechen oder eine sportliche Einheit im nahe gelegenen Hochseilgarten absolvieren. Für Kinder (und schwindelfreie Eltern) ein absolutes Highlight.

Noch nicht genug mit den Bergseen? Ein Must-See in der Region ist auch der stimmungsvolle Schiederweiher bei Hinterstoder. Vom See aus blickt man auf ein wunderschönes Bergpanorama, das sich im Wasser widerspiegelt.

Spektakulär und familientauglich: Tageswanderung zur Dr. Vogelsang Klamm

Die Verbindung von Wasser und Berg ist für uns immer etwas ganz Besonderes. Wasserfälle üben eine große Faszination aus, das hat schon fast etwas Meditatives. Die 5-stündige Wanderung durch die Dr. Vogelsang Klamm in Verbindung mit der 3-Hüttenwanderung ist ein absolutes Muss für große und kleine Wander-Fans. Man sollte aber schon sehr trittsicher und lauffreudig sein, der circa zweistündige Abstieg ist recht anstrengend, komischerweise aber eher für Mama als für die Kids, die durch diverse “Almdudler” unglaubliche Ausdauer hatten.

Die Klamm ist 2,7 km lang und geht über 500 Stufen (festes Schuhwerk unbedingt notwendig!) Ich muss sagen, ich war noch nie in einer so eindrucksvollen Klamm und auch mit Höhenangst ist sie zu bewältigen, weil die Stiegen und Wege hervorragend befestigt sind und man sich absolut sicher fühlt.

Die daran anschließende 3-Hüttenwanderung zur Bosruckhütte, Rohrauerhaus und der Hofalm ist wunderschön und man kann hier super einkehren auf eine Jause. Geübte Wanderer und Gipfelstürmer können von hier aus auch noch  den Großen Phyrgas besteigen.

Female Empowerment made in Spital: Das Gerlinde Kaltenbrunner Museum

Wer hat alle Achttausender ohne Sauerstoff erklommen? Genau, da fällt einem zunächst der sehr prominente Südtiroler ein. Aber nein, das hat auch eine Frau aus Österreich geschafft. Der Spitalerin Gerlinde Kaltenbrunner wurde ein Museum direkt in der Anlage des alten Stifts in ihrem Heimatort erbaut. Ein ganz wunderbarer Ort, um weiblichen Mut, Durchhaltevermögen und female empowerment zu erleben.

Nicht nur für kleine Bergfans wie meine Tochter ein echtes Must-See. Besonders der “Erlebnisraum” war super. Originalaufnahmen der Lawine, die 2015 das Basislager des Mount Everest zerstört hat sowie weitere sensorische und audiovisuelle Effekte geben einen Eindruck, was Extrembergsteiger erleben. Ein kleines, feines Museum, das man gut mit Kindern besuchen kann.

Bauernhof hautnah erleben: Naturschaupiel und die “angewandte Umweltbildung”

Nach diesem Tag wollte mein Mann den Rasenmäher abgeben und sich eine Sense kaufen, die Kinder gleich auf dem Hof einziehen. In wunderschöner Bergkulisse durften wir einen Tag Bauernhofleben auf dem Schober-Hof in Roßleithen erleben. Wer sich für Tiere, Lebensmittelerzeugung und die Natur interessiert, dem lege ich wirklich Naturschauspiel ans Herz.

Das ist eine wirklich sehr gelungene Initiative des Landes Oberösterreich und vermittelt in angewandter Umweltbildung auf 100 Touren, mit 200 Guides und auf 37 Naturschauplätzen für Kinder wie Erwachsene sehr eindrucksvoll und vor allem mit “Mitmach-Effekt” die Schönheit der Natur.

Wir haben Bergkräuter bestimmt  und gesammelt, diese zu wirklich köstlicher Kräuterbutter (frischer Berg-Thymian, mhhhhhh….lecker!) verarbeitet, die wir danach mit Bauernbrot verzehrten. Danach ging es auf eine sattgrüne Wiese und wir lernten mit der Sense umzugehen. Das frisch gemähte Heu wurde dann auf Wagen verladen und ab ging es in den Kuhstall, wo wir von den Bewohnern schon sehnsüchtig erwartet wurden.

Natuschauspiel ist eine wirklich wunderbare Gelegenheit, Land und Leute kennenzulernen und einen intensiven Einblick in die Gegend zu bekommen, genauso muss Tourismus sein. Wir waren wirklich nachhaltig begeistert davon. Es gibt noch viele tolle andere Ausflüge und Wanderungen für Sommer und Winter, schaut es Euch unbedingt an!

Highlife und Gaudi am Berg: Der Wurbauerkogel

Wer mal einen Tag mehr Gaudi braucht und Familienurlaub in Oberösterreich macht, dem empfehle ich den Abenteuerberg Wurbauerkogel. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf und eine Sommerrodelbahn sollte bei den Kindern beim Urlaub in den Bergen ja auch nicht fehlen. Mit dem Sessellift geht es hinauf. Oben kann man auf einem ausgiebigen Parcours 3 D-Bogenschießen probieren oder auf dem Panoramaturm die Aussicht auf den Nationalpark Kalkalpen genießen.

 

Herunter geht es mit dem Alpine Coaster, der Sommerrodelbahn oder auch downhill per Mountainbike-Strecke. Natürlich kann man auch den Rundwanderwanderweg in circa drei Stunden zum Wurbauerkpgel laufen und so ein Stück des Nationalparks Kalkalpen erleben.

Einen wunderbaren und geruhsamen Abschluss des “Gaudi-Tags” kann man dann im schönen Ambiente der Jugendstil-Villa Sonnwend finden. Hier kann man im romantischen Garten sitzen und sich von regionalen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Unbedingt die “Forelle Müllerin” probieren!

Lokale Köstlichkeiten ursprünglich genießen: Die Jausenstube Singerskogel

Ein ganz besonderer, ursprünglicher Ort für ein tolles Abendessen inklusive Sonnenuntergang in den Bergen ist die Jausenstube Singerskogel oberhalb von Spital. Während man auf das Essen aus eigener, biologischer Landwirtschaft wartet, (sehr lecker: die Wildspezialitäten!) können die Kinder am hauseigenen Spielplatz spielen, ein Abendkonzert mit Kuhglocken anstimmen, die Katze streicheln oder sich eine Runde im Kneipp-Becken erfrischen. Bei den wirklich sehr herzlichen Wirtsleuten Andrea und Josef kann man übrigens auch in einem Fass übernachten. “Normale” Ferienwohnungen gibt es auch.

Uns hat die Gegend Phyrn-Priel für den Familienurlaub in Oberösterreich wirklich sehr gut gefallen, besonders auch aufgrund der Ruhe, Ursprünglichkeit und der besonderen Herzlichkeit der Menschen dort. Wir kommen wieder, Oberösterreich!

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Fotos: privat und

Hochseilgarten: ©Fachgruppe der Freizeit-und Sportbetriebe in der WKOÖ

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