Reisen mit Kindern

Die richtigen Versicherungen für den Familienurlaub

8. Juli 2015

Hotel Sa Torre Mallorca Frau Mutter Blog

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Ergo Versicherungen.

Je größer die Familie, desto höher das Risiko, dass kurz vor Reiseantritt oder am Ferienort irgendetwas Unvorhergesehenes passiert, was die Urlaubslaune trübt. Alles ist möglich: Sommer-Grippe im Strandurlaub, Gepäckverlust am Flughafen oder ein streikendes Auto … Tröstlich, wenn die Ferien trotz solch ärgerlicher Umstände dank klug gewählter Reiseversicherung zumindest nicht zum finanziellen Fiasko werden!

Versicherung Reise – welche Möglichkeiten gibt es?

1. Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung

Könnt Ihr eine gebuchte Reise nicht antreten – zum Beispiel weil ein Familienmitglied erkrankt ist, eine überraschende Schwangerschaft die Flugreise unmöglich macht oder die Oma plötzlich zum Pflegefall wird – drohen Stornogebühren von bis zu 85 Prozent des Reisepreises. Diese erstattet die Reiserücktrittversicherung. Manche Anbieter zahlen sogar bei plötzlichem Job-Verlust oder einem beträchtlichen Eigentumsschaden durch eine Naturkatastrophe. Ein Magen-Darm-Virus, ein gebrochenes Bein oder die Nachricht von einem Todesfall in der Familie können einen Reiseabbruch unumgänglich machen. Die entsprechende Versicherung übernimmt dann die noch nicht in Anspruch genommenen Leistungen und eventuell auch die Mehrkosten der ungeplanten Rückreise.

2. Auslandsreisekrankenversicherung

Diese Reiseversicherung ist nicht für Fernreisen, sondern auch für Urlaubsaufenthalte innerhalb der EU absolut empfehlenswert. Denn nicht alle Ärzte im europäischen Ausland akzeptieren die von der Krankenkasse ausgestellte European Health Insurance Card. Auch müsst Ihr Euch mit einer Auslandsreisekrankenversicherung nicht mit den landesüblichen Leistungen zufriedengeben, sondern könnt auf der bestmöglichen Behandlung bestehen. Im schlimmsten Fall übernimmt diese Versicherung auch den Rücktransport.

3. Reisegepäckversicherung

Wird Euer Gepäck gestohlen oder beschädigt, springt diese Versicherung ein. Allerdings gelten meist strenge Bedingungen, die Euch in vielen Fällen eine Mitschuld anrechnen. Zudem bekommt Ihr im Schadensfall nur den Zeitwert Eures Gepäcks ersetzt.

Mit dem Auto unterwegs

Wer mit dem eigenen Auto in den Urlaub aufbricht, kann bei Automobilclubs wie dem ADAC einen sogenannten „Schutzbrief” abschließen. Dieser beinhaltet unter anderem eine Pannen- und Unfallhilfe, einen Mietwagenservice sowie Hilfe bei der Reparatur. Wenn an Eurem Zielflughafen ein Mietwagen für Euch bereitsteht, stellt eine „Mallorca-Police” eine sinnvolle Investition dar. Zwar ist in der Regel im Mietpreis eine Haftpflichtversicherung inkludiert, jedoch ist deren Deckungssumme oft viel zu niedrig. Die Mallorca-Police, die keineswegs nur auf der Baleareninsel gilt, stockt die Haftungsgrenze auf deutschen Standard auf und verhindert, dass nach einem Unfall mit schwerem Personen- oder Sachschaden hohen Forderungen auf Euch zukommen.

Praktisch: eine Reise-Kreditkarte

Manche Reisehersteller bieten gleich bei Buchung ein „Rundum-Sorglos-Paket” an, das die wichtigsten Reiseversicherungen als Komplettangebot zusammenfasst. Dabei lohnt es sich, sorgfältig zu vergleichen: Denn manchmal sind die Beiträge für diese Pakete deutlich zu hoch beziehungsweise die Versicherungssummen viel zu niedrig.

Wer seine Reise mit Kreditkarte bezahlt, muss sich vielleicht gar nicht um das Thema „Versicherung Reise” kümmern. Oftmals sind die entsprechenden Policen ohnehin in den etwas höheren Gebühren der Premium-Karten eingeschlossen. Zum Teil greift der Reiseschutz sogar dann, wenn der Urlaub nicht mit der entsprechenden Karte bezahlt wurde.

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