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Body-Positivity: Eine Mutter will abnehmen und hat es geschafft

24. Januar 2018

Eine Mutter will abnehmen. Mhhh. Wollen das nicht viele Mütter? Egal ob nach den Geburten der Kinder oder nach zu vielen Sünden während der Festtage im letzten Jahr, es soll weniger werden mit dem Gewicht! Oder ist das Quatsch im Zeitalter von Body Positivity? Eins vorweg: Wir sind hier nicht von der „Size Zero Yummy Mummy-Fraktion“. Jede Frau soll für sich definieren dürfen: Das ist mein Idealgewicht! Ob das nun 55 Kilo sind oder 75 oder eben auch mehr. Sich anzunehmen, wie man ist, „bei sich zu sein“, ist das höchste Ziel. Was ist aber, wenn man das nicht kann?

Für meine Gastautorin Julia war das Idealgewicht eben 30 Kg weniger. Sie hat sich in ihrem alten Körper nicht mehr wohlgefühlt und es geschafft. Ich fand ihre Geschichte sehr inspirierend, weil es ja nicht nur um Gewicht oder Aussehen geht, sondern um soviel mehr und auch sehr viel Willensstärke und Fokus ausdrückt.

Body Positivity heißt auch: Jede darf das für sich definieren

Wenn ich heute meine beiden kleinen Kinder gleichzeitig auf dem Arm habe, bin ich unglaublicher Weise immer noch leichter, als vor etwa anderthalb Jahren um diese Zeit. In Zahlen ausgedrückt: ich habe mich genau um 30kg und 4-5 Kleidergrößen „verkleinert“. Wie es dazu kam, dass ich jemals so dick werden konnte? Keine Ahnung! Ich weiß es echt nicht! Wie es dazu kam, dass ich jetzt wieder schlank bin, weiß ich hingegen sehr genau. Eines möchte ich aber vorwegschicken: Der folgende Artikel ist keine Kritik an Frauen, die das ein oder andere Kilo zu viel auf den Rippen haben.

Dafür gibt es unterschiedliche und ganz individuelle Gründe und ich respektiere jeden einzelnen davon. Eine Frau, die sich so wie sie ist wohl fühlt und mit sich zufrieden ist, ist trotzdem immer schön – weil sie es von innen heraus ausstrahlt. Meine Geschichte ist sehr persönlich und soll keine Wertung, sondern nur ein Tatsachenbericht meiner ganz eigenen Wahrnehmung und Gefühle sein. Auch weiß ich sehr genau, dass ich als Mutter natürlich noch ganz viele andere tolle Qualitäten habe, als nur gut auszusehen – aber in diesem Artikel geht es nun mal vor allem um meine „optischen Ziele“ und deshalb lasse ich den Rest bewusst außen vor.

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Mein Abnehmweg

Der Wendepunkt kam bei mir sehr überraschend, während unseres Urlaubs in der Provence, im Sommer letzten Jahres. Ich war gerade, nach einer kleinen Abkühlung während einer Stillpause meiner 8 Wochen alten Tochter, elfengleich und leichtfüßig unserem Pool entstiegen. Auf dem Weg über die Terrasse unseres Ferienhäuschens in Richtung Wohnzimmer, sah ich mein Spiegelbild in der Fensterfront.

Eigentlich sah ich aber gar nicht mich, sondern eine sehr dicke Frau, die ich zunächst für eine Bekannte aus unserem Heimatort hielt. „Och nee! Was will die denn hier? Nicht mal in Ruhe schwimmen kann man?!“, dachte ich noch und während ich abzuwägen begann, ob es jetzt sehr unhöflich wäre, so zu tun als hätte ich sie nicht gesehen und einfach weiter zu gehen, fiel mir ein, dass wir ja in Südfrankreich waren und die jetzt ganz bestimmt nicht gerade auf unserer Terrasse stehen konnte ….. – und also folglich ich selbst das Walross da im Fenster war!

Mit dieser Erkenntnis verfiel ich prompt in völlige Schockstarre und konnte gefühlt die nächsten 10 Minuten nichts anderes tun, als mein Spiegelbild im Badeanzug fassungslos anzustarren. Bin das wirklich ich? Bin ich echt so fett? Oh mein Gott!

Aber ich hatte doch schon mein Ausgangsgewicht von vor der Schwangerschaft

Für einen kurzen Moment konnte ich mich damit trösten, dass meine Tochter ja noch sehr klein und die Geburt gerade mal 2 Monate her war. „Also doch nicht so schlimm….hab ja gerade ein Kind bekommen….da darf man ruhig noch fett sein.“ Doch so plausibel mir das zunächst erschien, so bitter war die Erkenntnis, dass ich mein Ausgangsgewicht von vor der Schwangerschaft längst wieder hatte! Was bedeutete, dass ich wohl schon seit Längerem so aussah! Schluck! Kacke, und jetzt?!

Jetzt bin ich allgemein nicht so der „Selbstmitleid-Typ“ – eher sowas in Richtung „lösungsorientiert“. Trotzdem fing in meinem Kopf ein riesiger Denkprozess an, den ich erstmal verarbeiten musste, bevor ich mich auf das Wesentliche konzentrieren konnte. Ich bin Mutter von 2 Kindern. Welches Frauenbild will ich ihnen eigentlich vorleben? Ich will nicht, dass meine Kinder in der Schule gemobbt werden, weil sie die mit der dicken Mutter sind.

Ich will, dass vor allem meine Tochter irgendwann bewundernd zu mir aufschaut und staunt, was sie für eine hübsche Mama hat. Dass sie so sein will wie ich und ich ihr Vorbild bin. Dass wir zusammen shoppen gehen können, in ganz normalen Modeläden. Ich will mich schlank, sexy und beweglich fühlen.

Ich will nicht in spätestens 10 Jahren irgendeine fiese Herz-Kreislauf-Erkrankung bekommen. Mein Mann ist mein absoluter Traummann, auch optisch. Ich will ihm glauben können, wenn er mir sagt, dass er mich wunderschön findet – weil ich mich selbst mag.

Ich musste was ändern

Damit stand mein Entschluss dann aber auch felsenfest. So wie es war, konnte es nicht bleiben. So wie ICH war, konnte ich nicht bleiben. Und ich wollte es vor allem nicht mehr. Am liebsten hätte ich das ganze Gewicht einfach sofort abgestreift. Wie ein Schauspieler, der nach dem Dreh einfach aus dem Fettsuit steigt und gleich wieder schlank und schön ist. Von einem Moment auf den anderen fühlte ich mich in dem Körper, der mich jahrelang gar nicht gestört hatte, so dermaßen unwohl, ich konnte es selbst kaum glauben. Aber da Jammern ja wie gesagt nicht so mein Ding ist, schwor ich mir, nach dem Urlaub sofort Nägel mit Köpfen zu machen.

Gesagt, getan. Sonntags kamen wir zurück – montags war ich Mitglied bei Weight Watchers und angemeldet für einen wöchentlichen Cardio-Fitnesskurs. Mein bisheriger Kurzhaarschnitt sollte wieder eine Löwenmähne werden. Ich war so wild entschlossen, so voller Ehrgeiz und Motivation, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Meine Mission war klar – „Ich werde eine schöne Mama“.
Punkte zählen und Sport – für viele klingt das bestimmt anstrengend. Mir fiel es zum Glück wahnsinnig leicht. Und die Kilos schmolzen dahin – Woche für Woche, Monat für Monat.

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Mission „Schöne Mama“ für mich und meine Familie

Jede Woche machte ich einen „Cheatday“ an dem ich bewusst alles aß, worauf ich Lust hatte und mir nichts verbot. Wenn da dann eine Großtafel Milka Nuss & Nougatcreme dabei war – Scheiß drauf! Das habe ich gebraucht und das hat mir vielleicht auch geholfen am Ende dahin zu kommen, wo ich jetzt bin. Darüber hinaus war ich doch sehr diszipliniert, habe mich an das Programm gehalten und meine Gewichtskurve ging stetig nach unten. Ich hatte in dem gesamten ¾ Jahr „Abnehmweg“, nie eine Zunahme.

Diät? Nein, danke!

Und was mich zum Erfolg geführt hat ist, dass ich keine Diät im wesentlichen Sinne gemacht, sondern meine Ernährung komplett umgestellt habe. Viel Eiweiß, mäßig Kohlenhydrate und wenig Fett. Ich habe dadurch gelernt, bewusst zu essen und vor allem die Lebensmittel die ich esse, bewusst auszuwählen. Mit Vorliebe ernähre ich mich vegetarisch und teilweise auch vegan und genieße die Vielseitigkeit dieser Ernährungsweisen. Aber wenn halt mal ein Rinderfilet her muss – dann esse ich auch dieses mit Genuss.

Es macht mir riesigen Spaß zu kochen und Essen zuzubereiten und das beste ist, dass eine gesunde Ernährung und Lebensweise auch mit Kindern wunderbar umzusetzen ist. Glücklicherweise sind meine beiden auch noch die absoluten Obst- und Gemüse-Fans und leicht für gesundes Essen zu begeistern. Sie sind experimentierfreudig und neugierig und haben es mir dadurch wirklich sehr einfach gemacht. Ich musste nicht für mich extra kochen oder mich deshalb ausgegrenzt fühlen und auch der Ehemann ist äußerst kooperativ in allen Lebenslagen, so auch bei der Gestaltung der Nahrungsaufnahme.

Und dann waren wir wieder in Südfrankreich

Meine Entscheidung für ein neues Leben, was meinen Körper betrifft, habe ich letztes Jahr im Urlaub getroffen. Und auch in diesem Sommer waren wir wieder in Südfrankreich, im gleichen Häuschen wie letztes Jahr. Ich habe auch dieses Jahr im Pool mit den Kindern geplantscht und bin danach über die Terrasse gelaufen und habe mich in der Fensterscheibe gespiegelt. Aber dieses Jahr habe ich in der Scheibe eine schöne Frau im Bikini gesehen und konnte meinen Körper anschauen und stolz auf mich und das was ich erreicht habe sein.

Der Blick auf die Waage macht jetzt Spaß: Klick!

Inzwischen habe halte ich problemlos mein „Wunschgewicht“. Natürlich werde ich immer darauf achten müssen, was und wie viel ich esse. Leider gehöre ich einfach nicht zu der wunderbaren Spezies, die alles unkontrolliert in sich reinschieben kann und davon nichts auf der Waage merkt. Und wie bei fast allen ehemals Übergewichtigen, schwingt auch in meinem Kopf immernoch eine Grundangst mit, irgendwann wieder dick zu werden. Diese Angst hilft mir aber auch viel dabei, sinnvoll zu planen. Wenn ich im Vorfeld schon weiß, dass wir abends mal beim Italiener eine Pizza bestellen, dann esse ich eben mittags low carb und gezielt wenig. Ich hebe mir die Kalorien quasi einfach auf und das funktioniert wunderbar.

Mir geht es so gut wie noch nie zuvor. Mein Körper fühlt sich leicht und kraftvoll an und vor allem gesund. Mir gefällt mein Spiegelbild und die neuen Möglichkeiten mich zu kleiden. Als Frau nehme ich mich selbst ganz anders wahr, auch sexuell. Ich schlafe besser, komme morgens sprichwörtlich leichter aus dem Bett. Mein früher immer erhöhter Ruhepuls hat sich normalisiert und auch Stoffwechsel und Monatszyklus sind wieder im Gleichgewicht.

Mein Traum?

Negative Aspekte gibt es im Grunde keine – wenn überhaupt sind sie finanzieller Natur: Nach 2 Schwangerschaften und mit Anfang 30 hätte meine Haut das Ganze auch deutlich schlechter wegstecken können. Da bin ich bis heute noch überrascht! Im Grunde sieht man mir das jahrelange Übergewicht gar nicht mehr an. Der Ehemann sagt immer: „In Klamotten siehst du aus wie ein Model“. Da hat er recht….ich bin sehr groß – jetzt tatsächlich schlank – und habe lange blonde Haare. Aber ohne Klamotten wünsche ich für meinen Teil mir ein paar neue Brüste – die alten haben doch unter 2 Stillkindern und 30kg Gewichtsreduktion ein wenig gelitten.

So ein Eingriff wird natürlich leider teuer, aber diesen Traum werde ich mir sicher in den nächsten Jahren auch erfüllen. Denn auch wenn der Ehemann das nicht ganz so eng sieht, wären ein paar hübsche pralle Brüste einfach die Vollendung meines „Werks“. Darüber hinaus brauchte ich – von der Unterwäsche bis zur Winterjacke – einmal komplett neue Klamotten. Es gibt, bis auf die Socken, kein Kleidungsstück aus meiner „fetten Zeit“ mehr im Schrank. Das alles neu anzuschaffen war natürlich schon eine Investition – mir das Geld aber wert. Welche Frau kauft nicht gerne Klamotten – vor allem wenn ihr alles steht und passt?! Und Kleidung wird ja auch nicht schlecht…da hat man unter Umständen sehr lange was von. 😉

Mein Resümee

Fotos der letzten Jahre, auf denen ich in voller Pracht zu betrachten bin, gibt es zum Glück kaum. Wenn ich mir die wenigen von ihnen anschaue, bin ich auch heute noch immer schockiert. So dick wie ich auf diesen Bildern aussehe, habe ich mich selbst niemals wahrgenommen. Nicht mal annährend. Wahrscheinlich ist das auch die Crux an der ganzen Sache gewesen. Dass ich mich einfach nie so dick gesehen und gefühlt habe, wie ich augenscheinlich war. Am Ende war diese Abnahme einfach eine der bisher besten Entscheidungen meines Lebens. Weil sie mich zu einem noch glücklicheren und zufriedeneren Menschen gemacht hat. Natürlich vor allem körperlich – aber eben auch ein ganzes Stück weit psychisch. Ich bin stolz auf mich und das was ich erreicht habe und jeder Blick in den Spiegel erinnert mich daran.

Es ist mir sehr wichtig auch zum Schluss nochmal ganz deutlich zu sagen: Jeder ist schön auf seine Art und das Wichtigste ist, dass man sich wohlfühlt, so wie man ist! Hier soll niemand subtil kritisiert oder angegriffen werden oder sich so fühlen! Es geht in jeder einzelnen meiner Ausführungen ausschließlich um meinen subjektiven Eindruck, MEINE Person betreffend und ich möchte damit nicht pauschalisieren oder verurteilen.

Danke, Julia für Deine Geschichte und Deine Ehrlichkeit! 

Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Dadurch wird das Produkt nicht teuer, ich erhalte dafür eine kleine Provision für meine Arbeit.

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13 Kommentare

  • Reply Evajohanna 31. Januar 2018 at 1:35 pm

    Liebe Julia
    (via Frau Mutter)
    es freut mich sehr, dass du deinen Traum verwirklichen konntest, dass du dich besser und glücklicher fühlst. Hut ab, eine echte Leistung aus meiner Sicht! Wirkt motivierend und inspirierend, deine Geschichte!
    Ich verstehe allerdings nicht, wie du neue, künstliche Brüste mit dem BodyPositivity- Gedanken vereinbaren möchtest. Ist da nicht ein klitzekleines Widerspruch in deiner Erzählung?

  • Reply Marina Hauser 4. Februar 2018 at 3:44 pm

    Liebe Julia! Super Leistung! Du sahst mit mehr kg jedoch auch sehr hübsch aus. Das mal kurz erwähnt…Ich bin auch eine grosse Frau und wirkte mit 85 kg auch nur mollig und letztendlich war ich auch nur zu dick. Ich lebe in Berlin und habe über den deutschen Ärzte Service mir dann meine Brüste machen lassen. Das Ergebnis ist sehr schön. Sieht nicht künstlich aus. Da hast du die Garantie das ausschliesslich ein Facharzt dich operiert. Und das zum bezahlbarem Preis (ca 3500 Euro). Ratenzahlung auch möglich. Nachsorge inbegriffen. Und gute Beratung im Vorfeld. Eine Bekannte von mir wurde abgelehnt. Weil sie unmögliches verlangte. Bevor du aufgrund von Geldersparnis evtl nach anderen Lösungen suchst…vielleicht ist mein Weg ja auch was für dich. Ich hab nix davon das ich dir das vorschlage. Mache ich nur weil mich deine Geschichte berührt hat und ich rund um zufrieden war derzeit bei mir. Google mal… lie.Gr. Mina

    • Reply Julia 8. Februar 2018 at 7:47 pm

      Liebe Mina, danke für deine lieben Worte und die angebotene Unterstützung. Ich werde in eine Fachklinik nach Heidelberg gehen und es wohl dort machen lassen, für wahrscheinlich deutlich mehr als 3.500€ … leider, weil ich definitiv straffen lassen werden muss. Aber das ist es mir wert und ich stimme dir zu, dass man hier auf jeden Fall nicht am falschen Ende sparen darf. Liebe Grüße, Julia

  • Reply Krümel 7. Februar 2018 at 9:30 am

    Hallo Julia!

    Deiner Erfahrung kann ich mich anschließen. Ich bin durch ein Photo in die selbe Situation geraten. Wie konnte ich mich bloß so gehen lassen, dachte ich mir. Nach Ernährungsumstellung sind auch bei mir 30 kg weg, die Haut ist leider nicht so mitgegangen und auch meine Brust ist nach dem Stillen und der Gewichtsreduzierung nicht mehr wie mit 20 J. Leider muss ich mich der Anmerkung von Evajohanna anschließen. Jetzt warst du so ehrgeizig beim Abnehmen, aber für den Sport magst du nicht diesen Ehrgeiz aufbringen? Verstehe ich nicht. Was in vielen Jahren vernachlässigt wurde, wird nicht morgen wieder in Ordnung kommen…. (ich meine deine Haut und Brust). Bei Pinterest gibt es so tolle Fitness-Challenges, schau doch dort mal rein. Sie sind teilweise sogar für Leute mit wenig Zeit – manche nehmen nur 5 min. in Anspruch – effektiv mit Aufwärmen und Abkühlen (Dehnen) vielleicht dann 20 min., aber diese Minuten finden sich doch am Tag. Vielleicht überdenkst du noch einmal deine Entscheidung mit der OP. Es ist ja doch ein Eingriff in den Körper. Außerdem sind und bleiben die Silikonkissen doch Fremdkörper. Wer gibt dir die Gewissheit, dass alles nach der OP wieder in Ordnung kommt. Du musst doch fit sein, für deine beiden Kinder….

    Liebe Grüße

    • Reply Julia 8. Februar 2018 at 7:50 pm

      Liebe Krümel, deine Schlussfolgerung, dass ich keinen Ehrgeiz für Sport aufbringen will ist leider komplett falsch. Ich mache sehr viel Sport und habe einen durchtrainierten Körper. An der Brust bringt Sport allerdings leider mal so gar nichts und selbst wenn man sich über Jahre anstrengt, wird ein Hängebusen nicht mehr zu einer hübschen prallen Brust….Tut mir leid, wenn ich dich damit jetzt desillusioniert habe…Liebe Grüße, Julia

  • Reply Birte Krüger 7. Februar 2018 at 7:37 pm

    Hallo Julia,
    ich finde deine Abnehm-Story sehr motivierend und interessant.
    Du schreibst ja, sowohl zu Beginn als auch am Schluss, dass du niemanden verurteilen oder bewerten willst, sondern es um deine ganz eigene Geschichte geht.
    Das finde ich alles toll und stark…
    Jetzt kommt das ABER…
    Du schreibst, dass du dir Gedanken darüber gemacht hast, was du für ein Vorbild sein willst, was für eine Mutter du sein möchtest usw.
    Deine Kinder hätten sowieso gefunden, dass du die schönste Mama bist, auch mit 30 kg mehr…
    Und natürlich ist es toll, wenn du ihnen ein gesundes Vorbild bist, was Ernährung usw. angeht.
    Aber wenn du das jetzt nochmal andersherum betrachtest, die geplante OP einbezogen…
    Sollen deine Kinder/soll deine Tochter in dem Glauben aufwachsen, dass nur Perfekt gut genug ist, dass nur schlank schön ist, dass man einfach nur noch ein bißchen mehr Disziplin oder finanzielle Mittel aufbringen muss, um Perfekt zu sein? Ich finde das hat mit body positivity ziemlich wenig zu tun.

  • Reply Anna 8. Februar 2018 at 2:26 pm

    Danke für die Geschichte und die komplette Ehrlichkeit inkl. OP-Plänen. Für mehr Ehrlichkeit im Internet und dass Frauen dazu stehen dürfen was sie wollen. Es ist eben nicht jeder Mensch gleich. Weiterhin alles Gute für eure Familie.

    • Reply Julia 8. Februar 2018 at 7:52 pm

      Danke liebe Anna….dem habe ich nichts hinzuzufügen. Wie schön, dass jeder so sein darf wie er möchte 😉

  • Reply Hannah 9. Februar 2018 at 8:45 am

    Hallo Julia, vielen Dank für deine ehrliche Geschichte. Ich muss ehrlich sagen, dass mich abnehmende Mütter in den letzten Jahren immer mal wieder auf die Palme gebracht haben. Vor allem mit Crash-Diäten und Hunger-Tendenzen. Das hat dann nix mehr mit gesunder Ernährung zu tun und -oh Wunder- die Kinder eben solcher Mütter zeigen ein dramatisch schlechtes Essverhalten. Ich selber möchte meinen Sohn gesund ernähren und dazu gehören halt auch Kohlenhydrate, die ich in Maßen mitessen will, von wegen Vorbildfunktion und so. Auf der anderen Seite mache ich gerne Sport, liebe meine Schokolade und möchte auch im Bikini gut aussehen. Irgendwo in diesem Spannungsfeld balanciere ich den Alltag. Deine Geschichte klingt gut, positiv und ich wünsche dir, dass du nun wirklich zufrieden sein kannst. Und ich finde es toll, dass du dich in Bezug auf deine Vorbildfunktion reflektiert hast, denn das kann man einfach nicht mehr ausklammern wenn man erstmal Kinder hat!
    Das mit den OP Plänen ist nicht so meine Welt aber wenn es dir wichtig ist, so what!

  • Reply Melanie 9. Februar 2018 at 3:25 pm

    Bin per Zufall über Pinterest auf diesen Bericht gestossen und muss sagen Hut ab. Starke Leistung, 30 kg abzunehmen.
    Ich bin zwar (noch) keine Mama, aber beschäftige mich derzeit mit Body Positivity, da ich immer mal wieder mit mir hadere und das Gefühl habe, ich bin zu dick, etc….
    Wenn ihr ihn noch nicht kennt, müsst ihr euch unbedingt mal den Film „Embrace“ von Taryn Brumfitt anschauen. Meiner Meinung nach ein Film, den jede Frau mal gesehen haben sollte! 🙂 Gerade auch zum Thema Mama/Tochter-Vorbildfunktion sehr spannend. Meine Welt hat er sehr auf den Kopf gestellt und ich akzeptiere mich selbst jetzt viel besser.

  • Reply Heinz 9. Februar 2018 at 5:23 pm

    Ich finde es sehe schön, wenn jemand auf sich achtet und finde es sehr toll das du als Frau auf dich achtes . Ich bin 70 und achte auf meine Figur und meine Frau genauso mach weiter so super.

  • Reply Sandra 13. Februar 2018 at 10:12 pm

    Hallo!

    Hut ab vor deiner Leistung!

    Du schreibst, dass du Weight Watchers gemacht hast. Hast du für die Kindder extra gekocht oder haben die das gleiche wie du gegessen?

    Viele Grüße
    Sandra

  • Reply Imme 14. Februar 2018 at 2:44 pm

    Liebe Julia,
    es hat mir große Freude bereitet deinen Beitrag zu lesen. Ich freue mich für dich, dass du dein persönliches Ziel erreichen konntest. Du hast es auf den Punkt gebracht: es geht um das Wohlfühlgewicht und das sollte und darf jeder für sich selbst definieren. Und so sollten auch nicht die Frauen verurteilt werden, die in manchen Augen bereits schlank sind; auch diese haben das Recht sich wohl zu fühlen und daran zu arbeiten.
    Lass dich nicht entmutigen von Kommentaren, dass eine Brust-OP widersprüchlich sei – just do it!! Alles Liebe, Imme

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