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Wie man ein Familienauto auswählt: Tipps und Tricks

27. April 2015

Familienauto Frau Mutter Blog

Gehört Euer Auto auch irgendwie zur Familie? Unser Kombi ist zehn Jahre alt, hat schon ein paar Schrammen, Beulen und, vor allem, Macken. Wir haben das Auto in Schweden gekauft, wo wir damals als Familie wohnten. Wir verbinden schöne Erinnerungen mit dem Auto, es begleitet uns treu überall hin – ob zum Ballett-Unterricht, im Sommer an den See oder in den Urlaub. Ein Leben ohne unser Auto möchten wir uns nicht vorstellen müssen! Aber irgendwann wird auch „Gunilla“ (so heisst die „Dame“ aus Göteborg) ihre letzte Ruhestätte auf dem Schrottplatz finden. Und dann? Wie findet man eigentlich ein verlässliches Familienauto? Die Auswahl an Kombis, Minivans mit fünf oder sieben Sitzen, SUVs und Hochdachkombis ist ja doch ziemlich umfangreich …

Ihr könnt die Anzahl der Modelle, die für Eure Familie in Frage kommen, jedoch eingrenzen, wenn Ihr Euch vor dem Kauf Gedanken macht, was ein Auto haben beziehungsweise können sollte, damit es perfekt zu Euch passt.

Vielleicht hilft Euch auch die folgende Checkliste bei Eurer Entscheidung für ein neues Auto!

Sicherheit

Airbags, ABS und ESP gehören heute eigentlich schon zum Standard. Achtet außerdem darauf, dass Isofix-Halterungen für die Kindersitze vorhanden sind und dass sich – falls Ihr eine Babyschale auf dem Beifahrersitz transportieren möchtet – der entsprechende Airbag ausschalten lässt. Und natürlich sollten auch die hinteren Sitzreihen mit höhenverstellbaren Kopfstützen ausgestattet sein.

Stauraum

Wenn Ihr mit Kinderwagen unterwegs seid, werdet Ihr ohnehin auf einen geräumigen Kofferraum mit ausreichend großer Öffnung achten. Bei Modellen mit niedriger Ladehöhe geht das Einladen von Buggy, Laufrad oder Getränkekisten noch leichter. Wollt Ihr sogar hin und wieder Möbel oder andere sperrige Gegenstände mit Eurem Familienauto transportieren, so bietet sich ein Modell mit flexiblem Sitzsystem an, bei dem die Sitze nicht nur einzeln umgeklappt, sondern sogar ausgebaut werden können. Sportliche Familien schätzen zudem die Möglichkeit, das Auto mit einem hochwertigen Rad- oder Skiständer ausstatten zu können. Manche Familienautos besitzen darüber hinaus eine Vielzahl praktischer Fächer und Schubladen, in denen der übliche Kleinkram – Sonnenbrillen, Malstifte, Sammelsticker, Einkaufswagenchip, Taschentücher – Platz findet.

Komfort

Insbesondere wenn mehr als zwei Kinder mitfahren, die noch einen Kindersitz benötigen, werdet Ihr schon bald eine ausreichend breite Rückbank beziehungsweise eine dritte Sitzreihe zu schätzen wissen: Dann findet Ihr die Gurtschlösser nämlich deutlich schneller! Da Kinder im Auto ja gerne etwas essen oder trinken, kann es außerdem sinnvoll sein, sich für leicht zu reinigende lederbezogene Sitze zu entscheiden.

Umwelt und Portemonnaie

Die meisten Eltern legen Wert auf ein spritsparendes Fahrzeug, nicht nur um die Umwelt für die Generation auf der Rückbank lebenswert zu erhalten, sondern auch um ihr Portemonnaie zu schonen. Ebenso lohnt es, sich vor dem Kauf des Familienautos über die Unterhaltskosten – wie zum Beispiel Kfz-Versicherung und Steuer – zu informieren.

Design

Finde ich persönlich nicht unwichtig. Allzu praktische Dinge haben mir noch nie gefallen. Wenn es nicht das Luxusmodell aus Süddeutschland sein kann, hilft vielleicht eine schöne Farbe oder ein toller Sitzbezug.

Vielleicht berücksichtigt Ihr beim Autokauf außerdem die Pannenstatistik, bevor Ihr zu einer ausgedehnten Probefahrt aufbrecht. Alle Schönheit hilft ja auch nicht, wenn das Auto dauernd in die Werkstatt muß.

Welches Auto zu Euch passt, findet Ihr übrigens auch ganz leicht und unkompliziert bei einer Kaufberatung im Internet heraus. Gebt einfach Daten wie jährliche Fahrleistung, gewünschtes Alter des Autos, Anzahl der Kindersitze und ähnliches in die Maske ein – und schon erhaltet Ihr verschiedene Kaufempfehlungen.

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4 Kommentare

  • Reply Sven 27. April 2015 at 7:17 am

    Da hast du recht. Es gibt da viel zu beachten. Wir waren bei einem Wagen mit Nutzwert hängengeblieben, der unseren Zwillingskinderwagen und Gepäck schluckte ohne sich verrenken zu müssen. Und unsere würde dann der Geographie nach wohl auch Alva oder Linnea heißen 😉

  • Reply Sebastian 27. April 2015 at 7:51 am

    Insbesondere der vorletzte Punkt hat dazu geführt, dass derzeit nur ein Modell für uns in Frage kommt, denn mehr gibt es derzeit nicht, die familientaugliche 7 Sitze haben und gleichzeitig elektrisch angetrieben werden. Wir fahren viel zu selten mal weiter als 150 – 200km am Stück, also gibt es keine Notwendigkeit mehr für einen teuren Verbrenner.

  • Reply Frau Mutter 27. April 2015 at 8:19 am

    Sven, ja das sind gute Autos…Aber auch diese müssen leider manchmal in die Werkstatt…

    Sebastian: Wow, wie kommst Du mit dem Elektro-Auto zurecht?

    LG Nina

    • Reply Sebastian 27. April 2015 at 8:38 am

      Kann ich Dir hoffentlich nächstes Jahr sagen, noch steht hier ein Benziner.

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