Frau Mutters Tipps

Tipps gegen Langeweile in den Sommerferien

9. Juli 2014

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Endlich sind die Sommerferien da! Erst einmal heißt es für mich und meine Kinder durchatmen: Schließlich waren die letzten Wochen mit Sportfest, Sommerfest und Zeugnissen echt anstrengend … Doch leider ist die erste Euphorie schon bald verflogen und ich frage mich, warum ich nicht im Lotto gewonnen und einen sechswöchigen Strandurlaub gebucht habe… Dann würden meine Lütten jetzt friedlich im Sand buddeln, statt sich ständig zu zoffen und gelangweilt an meinem imaginären Rockzipfel zu hängen. Zum Glück kommen mir dann doch noch einige Ideen, wie wir die Schulferien in der Heimat abwechslungsreich gestalten können! Hier sind ein paar Tipps für Euch gegen die Langeweile in den Sommerferien bei gutem und bei schlechtem Wetter:

Keine Langeweile bei Sommerferien in der Sonne

Wer wie wir einen kleinen Garten hat, ist klar im Vorteil: Der all-time favorite bei heissem Wetter ist der Gartenschlauch oder Rasensprenger. Wer kein Planschbecken hat, stellt einfach mehrere mit Wasser gefüllte Putzeimer in den Garten. Wenn die Sonne nicht mehr so heiss ist, kann man mit den Kindern Herbstgemüse säen. Ansonsten eignet sich das eigene Grundstück hervorragend zum Campen: Vor dem Schlafengehen wird natürlich noch gegrillt und eventuell eine kleine Nachtwanderung unternommen. Wenn auch die Nachbarn einen Garten – oder einen Hund – haben, winkt unter Umständen ein kleiner Ferienjob: Rasenmähen oder Gassigehen gegen eine kleine Entlohnung macht vielen Kindern Spaß und fördert nebenbei die Selbstständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein. Und so ein Haustier auf Zeit ist ja auch was schönes!

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Ein paar Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung dürfen in unserem privaten Ferienprogramm auch nicht fehlen: Im Sommer finden auf vielen Burgen historische Ritterfeste mit Lagerleben und Turnieren statt. Wenn es das Portemonnaie erlaubt, freuen sich die Kids zudem über einen actionreichen Tag im Freizeitpark. Das halten die Eltern aber maximal einen Tag aus….Wenn Ihr keine Lust auf stundenlange Auto- oder Zugfahrten habt, dann packt Ihr einen Rucksack, schnappt Euch ein Pflanzen- oder Insektenbestimmungsbuch und erkundet die heimatnahen Wiesen und Wälder. Wer ein GPS-fähiges Handy besitzt, kann seine „Forschertätigkeit“ mit einer Geocaching-Tour verbinden: Dabei handelt es sich um eine Art moderne „Schnitzeljagd“. Es gilt, mithilfe von GPS-Koordinaten kleine Behälter zu finden, die andere Geocacher zuvor an geheimen Orten versteckt haben. Mehr über dieses lustige und aktive Hobby erfahrt Ihr auf www.opencaching.de. Dort könnt Ihr auf einer Karte auch sehen, welche Caches in Eurer Region darauf warten, von Euch entdeckt zu werden.

Wenn Ihr Gewässer wie wir den Wannsee und die Havel vor der Nase habt, lohnt sich ein Badeausflug am Abend. Es ist viel weniger los, nicht mehr so heiss und man kann den Sonnenuntergang bewundern…

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Doch was tun bei Regenwetter?

Wenn das Kinderzimmer – so wie das unseres Großen – schon lange eine Renovierung nötig hätte, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt: Zuerst geht´s gemeinsam in den Baumarkt, um Farbe auszusuchen und dann wird gestrichen und umgeräumt. Danach haben wir Eltern uns einen Tag Pause verdient, während die Kinder in der Küche werkeln und ohne mütterliche Tipps – was mir zugegebenermaßen schwerfällt – so spannende Gerichte wie Käsetoasts oder Nudeln mit Ketchup zaubern. Gemeinsames Einmachen finden meine Kinder auch immer super!

Damit uns trotz dieser handwerklichen und hauswirtschaftlichen Aktivitäten die Decke nicht auf den Kopf fällt, spendieren wir auch einen Tag in einer Indoor-Spielhalle sowie im Museum: Wenn es ein „erfolgreicher“ Museumsbesuch werden soll, könntet Ihr Euch vorab informieren, ob das Haus auch Kinderführungen oder Workshops für Kids anbietet. Unser Favorit-sogar für Mama-ist das Technikmuseum in Berlin. Neben einem Rosinenbomber kann man hier den exquisiten Privatzug von Wilhelm II. bewundern.

Es geht auch ohne Eltern!

Für Eltern, die während der Schulferien mal einen Tag süßes Nichtstun genießen möchten oder arbeiten müssen, stellt das örtliche Ferienprogramm von Kirchen oder Kommunen ein wertvolles Angebot dar. Auch Sportvereine bieten Ferienprogramme an, die oftmals die Kita- und Hortzeiten abdecken. Die Kinder haben allemal ihren Spaß bei den verschiedenen Aktionen und können so neue Sportarten ausprobieren.

Ich wünsche uns allen wunderschöne, erholsame und kurzweilige Sommerferien!!! Wenn Ihr noch Tipps habt gegen die Langeweile, nur her damit!!

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3 Kommentare

  • Reply Schlaflose Mutti 10. Juli 2014 at 7:18 am

    Liebe Nina, das sind wirklich tolle Tipps.. Bei uns in Sachsen sind ja noch keine Ferien und ich habe schon leichte Panik, was ich mit meiner großen Tochter in den Ferien so anstellen soll…Sie rennt dann häufig genervt durch die Wohnung mit einem lauten „Ahh, Mama, mir ist soooo langweilig“ Ich werde ein paar deiner Tipps auf jeden Fall probieren!

    Liebe Grüße
    Nicole

  • Reply Frau Mutter 10. Juli 2014 at 8:35 am

    Das freut mich, Nicole! Viel Erfolg und schöne Ferien!!

    LG Nina

  • Reply Julia 14. August 2014 at 8:03 am

    In Berlin kann ich euch noch das Kindermuseum Labyrinth für Regen-, aber auch Sonnentage empfehlen. Wenn es regnet, ist hier ein beliebter Klassiker auch das Bauen von Murmelbahnen aus alten Klo- und Küchenrollen. Da kann man sich tagelang mit beschäftigen 🙂

    Liebe Grüße

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