Frau Mutters Tipps

Mit den Kindern Musicals und Rock-Konzerte erleben: was man beachten sollte

6. Juni 2014

Rock-Konzert Frau Mutter Blog.de

Auch Mama und Papa wollen hin und wieder abrocken oder ihre Lieblings-Stars live auf der Bühne erleben. Oder ist es eher umgekehrt: Dein Zehnjähriger möchte Dich zu den Toten Hosen schleifen? Rechtliche Bestimmungen sprechen in der Regel nicht gegen einen gemeinsamen Konzertbesuch der ganzen Familie. Allerdings solltest Du Dich vor dem Ticket-Kauf beim Veranstalter erkundigen, ob Altersbeschränkungen bestehen: So erlaubt beispielsweise selbst die Band „Unheilig“, die während ihrer Konzerte sogar spezielle Familienbereiche ausweist, den Zutritt erst ab sechs Jahren. Ob Festival, Musical oder Rock-Konzert- Wenn Du mit Deinem Kind zu solch einer Großveranstaltung gehen möchtest, so solltest Du zuerst sorgfältig abwägen, ob Dein Kind aufgrund seines Alters, seines Temperaments und seiner Interessen Spaß bei diesem Event haben wird. Nur dann kannst auch Du es genießen! Ob Dein Kind der Typ für eine laute Massenveranstaltung ist, kannst Du zum Beispiel durch Besuche auf Jahrmärkten oder von kleineren Konzerten und Festen herausfinden.

Daneben hängt das Gelingen Eurer gemeinsamen Unternehmung von der Vorbereitung ab: Gerade bei Kindern können Hunger oder Durst den Musik-Genuss deutlich schmälern: Denke also an ausreichenden Proviant! Je jünger Deine Konzertbegleitung ist, desto empfindlicher reagiert sie möglicherweise auf die teils doch „ohrenbetäubende“ Lautstärke eines Live-Konzerts: Damit das Gehör Deines Kindes keinen Schaden davonträgt, lohnt sich die Anschaffung von speziellen Ohrstöpseln, bei denen man die Dezibel-Zahl stufenweise ohne Frequenzverlust regulieren kann – wie beim Radio. Der übliche Schaumstoff-Gehörschutz wird von Kindern dagegen häufig als lästig empfunden.

Wenn Du eine Open-Air-Veranstaltung besuchst, kannst Du Dein Kind vor zu starker Lärmbelastung auch dadurch schützen, indem Du mit ihm auf einer Wiese etwas weiter weg von der Bühne Quartier beziehst. In Konzerthallen gönnst Du Dir und Deinem Kind dagegen besser einen Sitzplatz: So vermeidest Du unnötiges Gedränge und da der bestuhlte Teil des Zuhörerraums in der Regel weiter vorne liegt, werdet Ihr auch das Geschehen auf der Bühne gut im Blick haben. Ein weiterer Tipp ist, die Handy-Nummer der Eltern auf den Arm des Kindes zu schreiben.

Die ersten Grossevents meiner Kindheit waren Musicals, mit denen ich sehr schöne Erinnerungen verbinde. Eine Auswahl an tollen Events, Konzerten und Musicals, die Du mit Deinen Kindern besuchen kannst, gibt es hier.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit www.eventim.de entstanden.

Foto: © angieconscious/Pixelio

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1 Kommentar

  • Reply dani 6. Juni 2014 at 11:07 am

    In der Wuhlheide (und vermutlich auf allen anderen Veranstaltungen (in Berlin) auch) gibt es an den Ständen von Radio Fritz immer kostenlos Ohrstöpsel! Auch mehrmals, falls sie aus den Ohren fliegen. Aber man muss danach fragen.

    Ausserdem gibt es neben den günstigen Schaumstöpseln auch speziellen Gehörschutz für Kinder, insbesondere für die ganz Kleinen.

    Und ich möchte allen Eltern noch mal sagen: Wer seine Kinder mit auf ein Konzert nimmt, ohne sich vorher darüber im Klaren zu sein, dass die Kinderohren definitiv geschützt sein müssen (damit sie auch mit 16 noch was hören!), ist verantwortungslos.

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