Frau Mutters Tipps

Frau (und) Mutter testet den neuen Opel Meriva

13. Februar 2014

_P3A5429

Mit dem Autofahren und mir ist es ja so eine Sache…Wenn ich mit unserem alten, kaputten „Volvo-Traktor“ unterwegs bin, kann es schon mal sein, dass ich eine Laterne umfahre oder den Seitenspiegel eines neben mir parkenden Fahrzeuges „mitnehme“. Ich bin also total qualifiziert und geeignet, Autotesterin zu sein! Aber vielleicht liegt es ja gar nicht an mir? Sondern an der Wendigkeit des Fahrzeugs oder der fehlenden Einparkhilfe? Als mich Opel kürzlich einlud, den neuen Meriva zu testen und noch dazu in frühlingshaften Temperaturen bei Rom, war ich sehr gespannt. Meine Schwiegereltern fahren den Meriva schon mit grosser Begeisterung und können ausser den Nordic-Walking-Stöcken auch noch ihre Enkel und deren zahlreiches Spielzeug unterbringen. Gespannt war ich auch, wie ich wohl im italienischen Strassenverkehr zurecht kommen würde. Hoffentlich ohne Bekanntschaft mit römischen Laternen!

Frau Mutter blog testet opel meriva

Wir, die Autotester, wurden frühmorgens zum Flughafen Leonardo da Vinci gebracht, wo uns mehrere blitzblanke Opel Merivas erwarteten. Vollgetankt, fabrikneu und mit einem hervorragenden Navi ausgestattet ging es dann los in die römische Countryside. Ich konnte die Qualitäten des Meriva nun in einem kleinen Dorf am Meer, auf der Landstrasse oder auf der Autobahn unter die Lupe nehmen. Am Abend zuvor hatte mir ein Produktmanager gesagt: „Das Auto ist über jeden Zweifel erhaben.“ Ok, das sagt der Produktmanager, dachte ich. Warte mal, bis Frau Mutter den Meriva fährt. Das ist nämlich der absolute Härtetest!!

Platz für die Familie und den Grosseinkauf

Der Meriva gilt als Minivan, aber wirkt mit seinen 4,30 m Ausenmass recht kompakt. Aber nur von aussen! Von innen ist er ein echtes Raumwunder. Ich sass für eine Fahrt auch hinten drin und hatte quasi die Rolle der Kinder übernommen. Ich muss sagen, das Auto bietet mehr Beinfreiheit als so mancher Kombi! Auch vorne hat man ein angenehmes Raumerlebnis. Interessant beim Design sind die Türen. Die sognenannten FlexDoors öffen gegenläufig und bieten ein echt komfortables Ein- und Aussteigen. Das ist gut für mich, wenn ich die Kinder in ihren Sitzen verstaue und auch für meine Schwiegereltern, die nicht mehr so behende sind. Ein „Opelaner“, so heissen die Menschen die bei Opel arbeiten, erklärte mir, dass die FlexDoors aus dem Kutschenbau kommen und in der Tat kommt man viel majestätischer aus dem Auto heraus….

Als Mutter, die regelmässig Grosseinkäufe in ihrem Auto verstauen muss, ist der Opel Meriva auch eine gute Nachricht. Natürlich bietet der Koferraum nicht so viel Platz wie in einem Riesen-Kombi. Man kann also nicht Ikea-Kauf und Wochenendeinkauf kombinieren, aber einen ausgiebigen Einkaufsbummel für eine vierköpfige Familie ist drin. Noch besser: Man kann den Kofferraum „tiefer legen“ und somit noch mehr Platz in der Höhe gewinnen. Wie Ihr seht, passt eine ausgewachsene Frau (und) Mutter in den Koferraum!

Frau Mutter Blog testet opel meriva-2

Nie mehr verfahren und Laternen „mitnehmen“

Man hat auch daran gedacht, wie die Kinder auf langen Autofahrten unterhalten werden können. Das IntelliLink-Infotainment-System integriert Smartphone-Funktionen ins Auto. Der sieben Zoll große, hochauflösende Farbbildschirm garantiert mit der neuen, IntelliLink-typischen Oberfläche eine einfache Bedienung und exzellente Ablesbarkeit. Telefonieren via Bluetooth und Audiostreaming sind genauso selbstverständlich wie ein USB-Anschluss.

Und erst der Navi! Sogar ich fand meinen Weg damit durch die italienische Landschaft!

Und für mich ganz wichtig: „Unfällen“ beim Einparken beugt der Parkpilot mit akustischem Warnsignal vor. Und es gibt eine Rückfahrkamera als Option. Ich bin damit gefahren und fühlte mich sehr sicher! Sie zeigt beim Zurücksetzen auf dem Bildschirm des Infotainment-Systems Hindernisse an. Strassenlaternen wären also nun vor mir sicher.

Für Mütter wichtig: Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Motoren des neuen Meriva erfüllen die Euro-5-Abgasnorm und sind auf Effizienz und Leistung ausgelegt. Die Leistungsspanne reicht von 55 kW/75 PS bis 103 kW/140 PS.

Den Meriva gibt es auch mit verschiedenen Dieselmotoren. Der neu entwickelte 1.6 CDTI, der „Flüsterdiesel“, ist im Verbrauch besonders sparsam.

Der Einstiegspreis für den Opel Meriva Selection liegt bei 15.990,00 Euro, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, wie ich finde.

Ich bin übrigens ein Modell mit Automatik gefahren, was ich ganz toll fand. Anfangs eine Umstellung, aber dann kann man sich wirklich besser auf den Strassenverkehr und die Kinder auf der Rückbank konzentrieren!

Fotos: © Bernd Jaworek

Das könnte auch interessant sein…

3 Kommentare

  • Reply Rike 13. Februar 2014 at 9:56 am

    Schöner Text und tolle Fotos! Du im Kofferraum… das muss erst mal einer stilsicher nachmachen, ohne wie ein Entführungsopfer auszusehen. Aber wahrscheinlich würdest du sogar als Werbeikone dem Trabi zu neuem Ruhm verhelfen. Ach Mensch, und dann noch in R.O.M!! Seufz. Wat’n Leben… Ich geh jetzt den Abwasch machen…

  • Reply Frau Mutter 13. Februar 2014 at 11:37 am

    Liebe Rike, vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Und Rom war das Highlight in 2014, die restlichen 364 Tage des Jahres werde ich auch Abwasch machen!!! Gruss Nina

  • Reply TheSwissMiss 13. Februar 2014 at 3:45 pm

    Ich darf gar nicht dran denken, dass mein Zafira wohl langsam aber sicher seinen Geist aufgibt. Den Meriva hab ich auch schon angeschaut. Scheint mir ein gutes Familienauto zu sein!

  • Kommentieren