Frau Mutters Tipps

Frau Mutter testet Kinderwagen: Buggy Babyzen YoYo im Härtest

2. Oktober 2013
Babyzen YoYo

 

Kürzlich wurde ich angefragt, ob ich einmal den Buggy Babyzen YoYo testen wolle. Ein Buggy, chic und modern im Design, auf Handtaschengrösse zusammenfaltbar (und umzuhängen wie eine Handtasche), wendig und sehr gut gefedert. Kostenpunkt 369,95 Euro. Das ist für einen Buggy hochpreisig. Umso neugieriger waren wir. Insbesondere weil ich persönlich kein grosser Buggy-Fan bin. Ob dieser mich überzeugen konnte?

Babyzen YoYo: Eigentlich sind wir Buggy-Skeptiker

Wir haben für Constanze noch einen alten Mac Laren von ihrem Bruder, der sich zwar gut zusammenfalten lässt, aber sehr schwergängig auf unseren Strassen ist. Wir leben im Berliner Südwesten und hier sind alle Strassen mit Kopfsteinpflaster belegt. Mit Buggy macht es also wirklich gar keinen Spass herumzufahren, weil das Kind sehr herumgeschüttelt wird.

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Auch bin ich nicht so der Buggy-Fan, weil sich mir die Zusammenklapp-Mechanismen der Buggies nicht immer so wirklich erschliessen. Das ist hier nicht so! Der Babyzen war ruckzuck ausgepackt und aufgestellt. Paket geöffnet, Babyzen aus seiner praktischen Tasche geholt, mit zwei Handgriffen aufgestellt. Man kann das wohl auch einarmig mit dem Kind auf dem Arm, was man sich hier ansehen kann:

Babyzen YoYo Zubehör

Hier habe ich eine praktische Reisetasche für den Babyzen gefunden, Klick!

Und noch etwas Tolles:

Der Buggy Baybyzen YoYo im Test auf verschiedenen Strassenbelägen

Auf einfachem Asphalt-Belag entfaltet sich das grösste Fahrvergnügen. Der Buggy ist leicht zu lenken und zu manövrieren. Mit der guten Federung surrt das Kind im Buggy förmlich die Strasse entlang.

Erstaunlicherweise war der Buggy auch ein guter Kinderwagen für einen Herbstspaziergang im Wald. Wenn man auf den Wegen bleibt und nicht dauernd über Wurzelwerk fahren muss, war auch hier die Fahrt sehr gut.

Babyzen YoYo

Dann aber der Härtetest: Kopfsteinpflaster! Hier gibt es ja Abstufungen. Auf glatt verlegtem Kopfsteinpflaster fuhr der Babyzen YoYo noch sehr gut, bei schlecht und unregelmässig verlegtem Straßenbelag mussten wir passen. Das ist dann wohl auch eher etwas für einen Kinderwagen mit Jeep-Bereifung…

Testergebnis Buggy Babyzen YoYo

Kritisch anzumerken wäre das Anschnallsystem. Die Gurte sind gut, aber der Klick- und Einrastemechanismus für den Verschluss muss man erst einmal begreifen. Danach klappt’s.

BabyzenYoYo

Der Buggy ist super leicht, schnell aufzubauen, wieder zu verstauen und sehr wendig. Die Federung der Räder ist sehr gut. Ich denke, er ist sehr für mobile Familien, die in der Stadt wohnen, geeignet. Der Buggy lässt sich sogar auf Flugreisen im Handgepäck mitnehmen! Alles in allem ein nicht ganz so günstiger Buggy, der aber sehr viel fürs Geld bietet.

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13 Kommentare

  • Reply Amélie 2. Oktober 2013 at 6:03 am

    Für mich kommt so ein Buggy mit so winzigen Rädern wie dieser hier nie mehr in Frage, wir hatten bei unserem großen Kind so einen ähnlichen Buggy und haben ihn nach 3 Tagen entnervt zurückgebracht, weil er nicht alltagstauglich war (anscheinend hat unser Teil Berlins ungewöhnlich viel Kopfsteinpflaster?!). Ständig musste man ihn quasi übers Pflaster heben und man musste zwingend mit beiden Händen fahren, weil der Buggy sich sonst im Kreis drehte (was mit Regenschirm in der Hand zur Herausforderung wird…).

    Kann man den Lenker nach oben verschieben? Das sieht ein wenig „unergonomisch“ aus auf dem Bild.

  • Reply Mamamulle 2. Oktober 2013 at 7:39 am

    Ja Mensch der sieht ja klasse aus! Wir suchen noch den idealen, da unserer von Maxi Cosi so instabil ist. Leider…

  • Reply nina 2. Oktober 2013 at 2:48 pm

    Nicht zu vergleichen mit anderen Buggys vorallem nicht mit Buggys die kleine Räder haben. Dieser macht wirklich so gut wie alles mit und das tollste ist- man muss sich beim Fliegen keine sorgen um Beschädigungen machen, da man ihn die ganze Zeit bei sich hat (Handgepäck)
    Das Gewicht von 5, 5kg ist schon ein „wow Effekt“

  • Reply Alltagsheldin 3. Oktober 2013 at 5:45 pm

    Der schaut ja stark aus und es ließt sich auch alles ganz ideal! Toll!

  • Reply Stine Magnussen 5. April 2014 at 2:09 pm

    Yay!
    Ich bin Dänisch und habe diese toller Wagen noch nicht live gesehen aber nur im internet bewundert.
    Super toll mit deine beschreibung von Fahreigenschaften im Wald.
    Mit freundlichen Grüßen
    Stine

  • Reply Sebastian 2. Mai 2014 at 8:48 am

    Hallo zusammen,

    wir haben den Buggy nun auch schon ein gutes 3/4 Jahr und sind vollauf begeistert! Wir hatten einen Buggy gesucht, der klein, leicht und wendig war und dabei aber trotzdem stabil. Außerdem wollten wir einen mit durchgehendem Griff, um ihn auch einhändig zu schieben.
    Der Preis ist zwar recht ordentlich, aber er ist es definitiv wert. Man muss ja bedenken, dass man das Teil wohl mindestens 300 Tage im Jahr immer dabei hat! Und hier allzu sehr auf’s Geld zu achten, ist vielleicht an der falschen Stelle gespart…
    Toll finden wir auch, dass alle Bezüge etc. abnehmbar und waschbar sind! Einzige Ausnahme bildet leider der Schaumstoff am Handgriff. Die ganzen Schaumstoffe der Kinderwägen sind ja meistens ziemlich mit Schadstoffen belastet.
    Ein negativ Punkt gibt es jedoch (ist aber nicht so tragisch, wenn man sich daran gewöhnt hat): Da die hinteren Räder etwas nahe beieinander stehen, neigt er beim schnellen „um die Kurve fahren“ etwas dazu, ein leichtes Übergewicht zu bekommen. Wirklich umgekippt ist er bisher aber noch nie.
    Ach ja, und die kleine Regenhaube kann stets mitgenommen werden, da sie in einem kleinen Säckchen verstaut ist. Und vor allem ist sie bei Bedarf leicht anzubringen und funktioniert bestens.
    Von uns also eine klare Kaufempfehlung, wenn man das nötige Kleingeld übrig hat.

  • Reply Enibas 29. Juli 2015 at 6:35 pm

    Erst einmal vielen Dank für den ausführlichen und informativen Artikel. Der Buggy sieht schon klasse aus, aber mich stören doch die kleinen Räder. Wir bevorzugen einen Buggy mit größeren Rädern, sind aber noch auf der Suche den richtigen Buggy für unseren Enkel zu finden.

  • Reply Ute 9. Januar 2016 at 8:57 pm

    Ich danke Ihnen für diesen informativen Beitrag. Dieser Buggy ist wirklich ein toller Kinderwagen. Ich habe ihn im Geschäft verglichen und war vom Design, sowie von der guten Verarbeitung sehr begeistert und letztere ist wohl das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Kinderwagens.

  • Reply Hanna 29. Februar 2016 at 4:38 pm

    Vielen Dank für den ausführlichen Testbericht. Immer wieder schön zu lesen. Ich habe den Babyzen schon eine Weile im Einsatz und ich muss sagen, dass die kleinen Räder keine wirklich große Hürde sind.

    Ja… es gibt sicherlich bessere Räder, aber auch diese tun Ihren Zweck! 🙂

  • Reply Lisa 4. April 2016 at 8:26 pm

    Hallo! Hat jemand eine Ahnung wie lange man den Buggy nutzen kann? Ich meine damit, bis zu welcher Größe oder welchen Gewicht des Kindes oder bis zu welchem Alter ungefähr. Danke Lg

    • Reply Ramona Nagy 8. Januar 2017 at 2:57 am

      15 kg, der neue wohl bis 18kg.
      Nutze ihn mit Übergewicht, die Lehne war seit Anschaffung zu kurz (1,5 Jahre alt, Gt. 92), es geht aber. Aufpassen: nicht standfest im Bus/U-Bahn, da die Vorderräder nicht arretiert werden können und durch die Konstruktion, kann der Buggy auch umkippen, wenn das Kind arg herumhampelt. Die Gurte sind sehr kurz, mussten ein Stück drannähen – isb. mit Buggysack eine Herausforderung.

  • Reply Issabell 8. Juli 2016 at 6:18 pm

    Ein sehr praktischer Buggy. Vor Allem das Handling ist bezaubernd. Alles das letzte Foto veranschaulicht die Einfachheit dieses Buggys. Faszinierend.

    Wir selbst hatten den Buggy auch vor einigen jahren in Betrieb und können diesen nur weiterempfehlen. Welche die oft verreisen, werden Staunen wo man alles diesen Buggy transportieren kann. Echt Spitze das Teil!

  • Reply Patrick 15. November 2016 at 4:17 pm

    Hallo,
    Sehr ausführlicher Beitrag! Das ist schon ein sehr stolzer Preis für einen Buggy. Ein Buggy kommt für uns nicht in Frage, da wir auf dem Land wohnen. Unwegsames Gelände machen die wenigsten Buggys mit… Deshalb haben wir uns für einen Kombikinderwagen entschieden und sind bisher sehr gut damit zurecht gekommen. 🙂

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