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1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis gegen Tetanus bei Neugeborenen von Pampers für UNICEF!

10. Oktober 2014

Pampers für UNICEF 2014: Projektreise nach Äthiopien mit Chris

Auch in diesem Jahr unterstützt Pampers UNICEF im Kampf gegen Tetanus. Die Aktion „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“ gibt es seit 2006 und half mit, Tetanus bei Neugeborenen in 14 Ländern zu besiegen. Unsere Familie ist nun windelfrei, aber ich unterstütze gerne die Aktion, weil ich sie für sinnvoll und besonders effizient erachte. Pampers spendet von Oktober bis Dezember für jede Packung Pampers mit dem UNICEF-Logo den Gegenwert einer Tetanus-Impfdosis an UNICEF. Mit dem Kauf einer Windelpackung aber auch indem man dieses Video teilt, kann man ganz einfach mithelfen, die Krankheit zu besiegen. Als diesjährige Aktionsbotschafter engagieren sich Christian Ulmen und Collien Ulmen-Fernandes. Zusammen reisten die Eltern einer kleinen Tochter nach Äthiopien und bekamen vor Ort einen Eindruck von den Fortschritten und Erfolgen des Impfprogramms. Im Interview schildern sie ihre Erfahrungen.

Äthiopien ist ein Land mit einer spannenden Geschichte und einer sehr traditionsreichen Kultur. Wie habt ihr das Land und die Menschen dort wahrgenommen?

Christian: „Ich versuchte, alles was ich über Afrika weiß zu vergessen, um so offen wie möglich zu sein. Während unseres Aufenthaltes in Äthiopien hat mich besonders beeindruckt, dass die Menschen im Einklang mit sich selbst wirkten. Und das, obwohl Äthiopien eines der ärmsten Länder der Welt ist.“

Collien: „Wir wurden von den Menschen hier sehr herzlich empfangen. Mittlerweile hat sich rumgesprochen, dass das UNICEF-Impfprogramm, das Pampers hier unterstützt, den Menschen wirklich hilft. Diese Entwicklung war schön zu sehen.“

Im Rahmen der Aktion „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis*“ habt ihr euch in Äthiopien über die Situation von Müttern und Babys informiert, die von Tetanus bedroht sind. Worum geht es genau bei der Initiative von Pampers für UNICEF?

Collien: „Pampers unterstützt UNICEF dabei, Tetanus bei Neugeborenen zu besiegen. Tetanus ist eine bakterielle Infektion, auch Wundstarrkrampf genannt. Das Bakterium befindet sich unter anderem in der Erde und gelangt oftmals durch offene Wunden oder beim Durchtrennen der Nabelschnur mit einem nicht sterilen Messer nach der Geburt in den Körper der Mutter oder des Babys. Die Folge sind Muskelkrämpfe, so dass das Neugeborene beispielsweise nicht mehr trinken kann. Ohne ärztliche Hilfe verläuft diese Krankheit fast immer tödlich.“

Pampers für UNICEF 2014: Projektreise nach Äthiopien mit Chris

Warum unterstützt ihr die Aktion von Pampers für UNICEF?

Collien: „Wir haben selbst eine kleine Tochter. Deshalb ist uns das Thema der Initiative wichtig, nämlich Kindern einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen. Die Sorge um sein Kind können vermutlich alle Eltern weltweit nachvollziehen. Bereits 65 Prozent der gebärfähigen Frauen in dieser Region Äthiopiens sind gegen Tetanus geimpft. Das zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es gibt trotzdem noch viel zu tun.“

Christian: „Wir setzen uns auch deshalb für die Aktion von Pampers für UNICEF ein, weil uns die Bedrohung, die Tetanus bei Neugeborenen nach wie vor in Entwicklungsländern darstellt, bewusst ist. Wir sind in der glücklichen Lage, dass die Krankheit bei uns in Deutschland keine Rolle mehr spielt. Aber wir haben das Wissen und die Mittel, um Aufklärungsarbeit und Hilfe im Kampf gegen die Krankheit leisten zu können. Und wir wissen, dass unsere Unterstützung auch da ankommt, wo sie dringend gebraucht wird.“

Collien, wie nehmen die Menschen in Äthiopien die Impfaktionen an?

Collien: „Das funktioniert hier in Äthiopien schon sehr gut, denn die Menschen vertrauen mittlerweile dem Gesundheitspersonal. Das war nicht immer so. Oftmals trafen die Ärzte und Hebammen auf Misstrauen und mussten zum Beispiel gegen das Gerücht ankämpfen, dass die Spritzen die Frauen unfruchtbar machen. Mit viel Einfühlungsvermögen ist es gelungen, Vertrauen und ein Bewusstsein für die Risiken von Tetanus bei Neugeborenen aufzubauen“

Gab es ein Erlebnis, das euch besonders beeindruckt hat? Collien, welche Eindrücke nimmst du mit nach Hause?

Collien: „Hier in Äthiopien gibt es ein Ritual, das viel über den Gemeinschaftsgedanken der Menschen aussagt: Gehen bei einer schwangeren Frau die Wehen los, kann sie auf einer Trillerpfeife ein Signal absetzen. Junge, kräftige Männer des Dorfes holen sie daraufhin mit einer Trage ab und bringen sie zur nächsten Gesundheitsstation. So ist gewährleistet, dass sie medizinisch versorgt werden kann. Die Männer sind hier sehr in den Ablauf der Schwangerschaft mit allen notwendigen Gesundheitsvorkehrungen wie etwa der Tetanus-Impfung einbezogen. So können sie die Frauen gut unterstützen.“

In Kooperation mit Pampers.

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5 Kommentare

  • Reply Katharina 10. Oktober 2014 at 6:35 pm

    Alternativ besteht auch die Möglichkeit, direkt über unicef.de oder unicef.org zu spenden.

  • Reply Luke 11. Oktober 2014 at 8:14 pm

    Bei unseren Kindern endet die Windelphase auch in absehbarer Zeit. Dennoch finde ich diese Aktion großartig und unterstützenswert.
    Dass man auch anders helfen kann, wusste ich gar nicht. Ich werde mir die UNICEF-Seite von Pampers als Startseite einrichten und ab sofort Videos aufrufen und teilen.
    Das kann, denke ich, wohl jeder.
    Viele Grüße
    Luke

  • Reply Sven 28. April 2015 at 10:41 am

    Diese Aktion von Pampers finde ich echt gut. Denn wenn von was gekauften abgezogen wird und der Hilfsorganisation UNICEF zukommt ist das echt gut. Und dabei Mutter und Kind geholfen wird.

  • Reply Kurt 9. Juli 2015 at 1:03 pm

    Was Pampers da macht ist echt gut, einen Teil an die Hilforganisation UNICEF zu spenden ist unterstützendswert.

  • Reply Jens 21. Juli 2015 at 10:16 am

    Hallo,
    ja Videos aufrufen und teilen mach ich schon länger und ist einfach und hilf den Kindern wirklich.

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